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Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Schauspiel
Der wichtigste Rezensent für Theaterleute ist das Publikum. Und das hat am Freitagabend im Mirower Familienzentrum seine Kellerbühne FreiGespielt gefeiert. Mit minutenlangem Applaus wurde die unermüdliche Truppe in ihrem 16. Jahr (nach intensivem Studium der Chronik bereinigt) für die Premiere der neuesten Komödie „Kurhotel Waldfrieden“ belohnt.
Was Monika Meyer, André Gross, Marlies Kahl, Martina Buchert und Martina Wenk, Gerhard Möhl, Holger Bednarz, Roland Tuma, Hannjörg Guhl und Souffleuse Kathrin Müller darüber hinaus bei der traditionellen Verabschiedung der Theatergänger am Ausgang an Anerkennung ernteten, war nicht minder verdienter Lohn für die monatelangen Proben einschließlich strapaziösem Bühnenbau.
Hinter den Kulissen gab es dann noch eine Runde Sekt vom Kaffeehus Kittendorf, das die Truppe nicht nur als Caterer mit Qualitätsanspruch bei den Vorstellungen begleitet, sondern in dieser Spielzeit auch erstmals bei der Werbung half. Der Kartenverkauf läuft gleichfalls über das Café von Christine Kittendorf, momentan noch bis 7. Februar in Betriebsferien, sowie über die Mirower Lindenapotheke.
Schon vor Beginn der gestrigen Vorstellung hatte es Liebesbeweise für die Mimen gegeben. Kersten Breitzke aus Buschhof hatte jedem von ihnen ein Schächtelchen mit einem Glückskäfer darin gefaltet und viel Glück für die Premiere gewünscht. Da konnte gar nichts schiefgehen! Die Schauspieltruppe war noch bei der Premierenfeier, da erreichte die Runde eine Nachricht aus Leussow. Mirows Vizebürgermeister Henry Tesch zollte den FreiGespielten im Namen weiterer begeisterter Dorfbewohner Dank und Anerkennung.
Der Erfolg der Premiere von „Kurhotel Waldfrieden“ dürfte sich schnell herumsprechen, wir leben ja alle hier in einer kleinen Welt. Die morgige Nachmittagsvorstellung ist schon wieder ausverkauft.
