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Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat eine Studie in Auftrag gegeben, in der eine Beteiligung an den Verkehrsverbünden Berlin-Brandenburg im Osten und Hamburg im Westen untersucht wird. Nach Ansicht des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte gehört die Seenplatte de facto auf Grund ihrer Nähe (79 Kilometer zur Landkreisgrenze) und schnellen Erreichbarkeit (67 Minuten per Bahn bis Neustrelitz) auch zur Metropolregion Berlin.

Wie aus einem Strelitzius zugeleiteten Positionspapier des Tourismusverbandes weiter hervorgeht, erleben Fahrgäste, die mit Bus und Bahn in Berlin und Brandenburg unterwegs sind, durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) einen einheitlichen, kundenorientierten Nahverkehr mit aufeinander abgestimmten Fahrplänen, vielfältigen Verkehrsanbindungen, einem Tarif und einer umfassenden Fahrgastinformation. Durch einen VBB gelenkt, unternimmt der Berliner naturnahe und aktive Tages- und Kurzreisen traditionell in das Berliner Umland.

Der VBB leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Mobilität der Berliner Bevölkerung und zur Stärkung der unter anderem durch den Tourismus realisierten Wirtschaftskraft in der Region Brandenburg. Direkt vor der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern erfolgen so Tagesgäste-Ausgaben in Milliardenhöhe. Die Ausdehnung des VBB auf die sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte befindlichen Streckenabschnitte ab Fürstenberg (Havel) nach Neustrelitz-Kratzeburg-Waren (Müritz) sowie Neustrelitz-Neubrandenburg ist für die künftige Regionalentwicklung (Wertschöpfung durch Touristen, Ansiedlung, Stadt-Land-Leben, Fachkräftegewinnung aus Berlin) von elementarer Bedeutung, schlussfolgert der Tourismusverband.