Schlagwörter

, , , ,

biomassekraftwerk_fern

Mit Holzhackschnitzeln werden bereits über 80 Prozent der Wärmeversorgung in der Bioenergiekommune Neustrelitz bestritten. Foto: Leea GmbH

Die Stadtwerke Neustrelitz wollen gemeinsam mit der Landesforst MV Energie GmbH eine gemeinsame Gesellschaft zur Energieerzeugung und Energieversorgung gründen. Dazu hat die Stadttochter jetzt grünes Licht durch die Stadtvertretung erhalten. Der Aufsichtsrat hatte bereits im Dezember der Beteiligung zugestimmt. Beide Partner werden zu je 50 Prozent die neue Gesellschaft tragen.

Schwerpunkt der Gesellschaft wird die Wärmeversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien sein.  Die technische und kaufmännische Betriebsführung liegt bei den Stadtwerken. Erstes Referenzprojekt ist die Umstellung der Wärmeversorgung im Stadtgebiet Altstrelitz auf erneuerbare Energien (Holzhackschnitzel). Damit kann der Geltungsbereich der Neustrelitzer Fernwärmesatzung auch auf diesen Stadtbereich erweitert werden.

Die Stadtvertretung bescheinigte den Stadtwerken, ihr Kerngeschäft Energieerzeugung und -versorgung seit Jahrzehnten gut erfüllt zu haben. Dem Engagement des Versorgers ist es maßgeblich zu danken, dass Neustrelitz vom Bund als „Bioenergiekommune 2016“ (Strelitzius berichtete) ausgezeichnet wurde.