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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 18. August 2016

TSG Neustrelitz trennt sich von Hertha Zehlendorf remis

18 Donnerstag Aug. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Philip Schulz. Foto: Schütt

Philip Schulz. Foto: Matthias Schütt

Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz haben sich heute Abend in einem Testspiel auswärts vom Berliner Amateuroberligisten Hertha Zehlendorf 1:1 (0:0) getrennt. Die Gastgeber waren in der zweiten Hälfte nach einem Freistoß in Führung gegangen. Die TSG konnte kurz vor Ende per Foulelfmeter ausgleichen. Den Strafstoß versenkte Philip Schulz.

Wie mir Co-Trainer Rainer Müller am Telefon sagte, seien die Herthaner ein starker Gegner gewesen. Das Spiel der TSG, die neben Neuzugang Luigi Campagna auch zwei Testspieler auf dem Rasen hatten, sei streckenweise noch zu zerfahren und zu ungenau gewesen. „Wir brauchen einfach mehr Spielpraxis“, so Müller. Zur Halbzeit hatte TSG-Trainer Benjamin Duray seine Truppe komplett durchgewechselt.

Kulturgut-Verein erhofft ein Wort der Ministerin zum Fall Jakubowski

18 Donnerstag Aug. 2016

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Schlagwörter

Justiz, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik

Vor dem ehemaligen  Gefängnis in Altstrelitz gibt es einen Gedenkstein für Josef Jakubowski.

Vor dem ehemaligen Gefängnis in Altstrelitz gibt es einen Gedenkstein für den hier unschuldig hingerichteten Josef Jakubowski.

Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) wird am
1. September nicht nur in Mirow (Strelitzius berichtete) erwartet, sondern mit besonderer Spannung auch am ehemaligen Gefängnis in Altstrelitz und danach im Kulturquartier. Kuders Mitarbeiter haben in den letzten Wochen auf Initiative des CDU-Fraktionschefs im Landtag Vincent Kokert den Fall Jakubowski intensiv geprüft, an dem auch der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz seit geraumer Zeit arbeitet. 20 Aktenordner liegen dazu in der Landeshauptstadt vor.

JakubowskiMein Blogfreund Rako Lippert, Vorsitzender des Vereins, hat einige Fakten für mich zusammengetragen: Jakubowski war ein polnischer Landarbeiter aus Dunai (heute Dubnai, Kreis Utena in Litauen), welcher als russischer Kriegsgefangener im ersten Weltkrieg nach Palingen bei Schönberg (damals Mecklenburg-Strelitz) geriet, wo er nach dem Krieg blieb und eine Lebensgefährtin fand. Diese starb allerdings schon bald an Schwindsucht und hinterließ Jakubowski ihren Sohn und eine gemeinsame Tochter. Als 1924 Jakubowskis Stiefsohn ermordet aufgefunden wurde, fiel der erste Verdacht des Ermittlers auf ihn. In einem äußerst schlampig geführten Verfahren erfolgte die Verurteilung zum Tode – lediglich aufgrund von Indizien. Am 15. Februar 1926 wurde das Todesurteil durch einen Magdeburger Scharfrichter mit dem Handbeil im Gefängnishof von Altstrelitz vollstreckt.

Jakubowski2Wenige Jahre später wurde der wahre Täter ermittelt. Auch dieser wurde zunächst zum Tode verurteilt, das Urteil aber dann in lebenslange Zuchthausstrafe umgewandelt. Das Todesurteil an Jakubowski blieb jedoch formell bestehen. Elf Gerichte haben sich inzwischen mit dem Justizskandal beschäftigt, offiziell rehabilitiert ist Jakubowski bis heute nicht. 2002 hat die Staatsanwaltschaft Schwerin das Wiederaufnahmeverfahren ergebnislos eingestellt.

Nun erhoffen sich die Mitglieder vom Kulturgut-Verein zumindest ein Statement der Ministerin, dass es ein Fehlurteil war, was Josef Jakobowski in Altstrelitz unter das Handbeil des Henkers brachte.

Kanzlerin besucht in Neustrelitz Müritz-Ötzi und würdigt Leea

18 Donnerstag Aug. 2016

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Energie, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Parteien

KanzlerinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem Müritz-Ötzi ihre Aufwartung gemacht. Sie nutzte am Mittwochabend eine Wahlkampfveranstaltung der CDU im Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz, um sich durch die Dauerausstellung des Hauses „Ressoucenkammer Erde“ führen zu lassen. Die Kanzlerin hatte bereits 2015 das Leea besucht. Seinerzeit hatte es die Schau mit dem Steinzeitmenschen noch nicht gegeben, von dem sich die deutsche Spitzenpolitikerin sichtlich angetan zeigte.

Leea-Geschäftsleiter Falk Roloff-Ahrend erläuterte dem hohen Gast Aufbau und Funktionen der interaktiven Ausstellung, die mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sowie aus dem EFRE Fonds der EU des Landes Mecklenburg-Vorpommern zustande gekommen ist und sich als Publikumsmagnet erweist. Angela Merkel sprach ihre Anerkennung gegenüber dem Leea aus. Hier würden die Gedanken des Klima- und des Umweltschutzes verinnerlicht und in allen Aktivitäten widergespiegelt. Roloff-Ahrend betonte, dass es eine hohe Ehre für seine Einrichtung sei, die Bundeskanzlerin zum wiederholten Mal in Neustrelitz begrüßen zu dürfen.

Angela Merkel wurde bei ihrem Rundgang durch die „Ressourcenkammer Erde“ von Landesinnenminister Lorenz Caffier sowie dem Fraktionschef der CDU im Schweriner Landtag und Vorstandsmitglied des Leea-Vereins, Vincent Kokert, begleitet. Im Anschluss diskutierte die Bundeskanzlerin mit 150 Vertretern mittelständischer Unternehmen der Region aktuelle politische Fragen. Rund 80 Journalisten nahmen an der Veranstaltung im Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V teil, das sich einmal mehr als Tagungsstätte empfohlen hat.

Kanzlerin2

Italienischer Mittelfeldakteur heuert bei der TSG an

18 Donnerstag Aug. 2016

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Luigi Campagna

Luigi Campagna

Die TSG Neustrelitz hat am Mittwoch eine weitere Schlüsselposition im Regionalligateam besetzten können. Luigi Campagna hat bei den Residenzstädtern einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der 26-jährige Italiener hat bereits internationale Erfahrungen in Italien und Frankreich sammeln können. In der Duray-Elf wird er im zentralen defensiven Mittelfeld seinen Platz einnehmen.

Campagna wird nicht allein den Weg von seiner letzten Wirkungsstätte, dem TuS 1895 e.V. Erndtebrück (2015/2016 RL West), in Richtung Mecklenburg antreten. Seine Frau und sein zweieinhalbjähriger Sohn werden ihm in Kürze nach Neustrelitz folgen.

„Die TSG hat mit Luigi jetzt einen Mentalitätsspieler bekommen, der sich durch Kampfkraft und einen fundierten Erfahrungsschatz auszeichnet. Er soll die Fäden im Mittelfeld ziehen und das Spiel sowohl nach vorn als auch nach hinten aus einer zentralen Position organisieren“, so Trainer Benjamin Duray. „Wir haben um seine Verpflichtung lange gerungen und sind glücklich, dass wir Luigi für unsere Idee begeistern konnten.“

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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