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Ältere Menschen leben derzeit in Neubrandenburg gefährlich. Wie die Polizei mitteilt, sind in den vergangenen Tagen gleich vier Raubüberfälle bekannt geworden. So ist eine 85-Jährige mit einem unbekannten jungen Mann in einem Wohnhaus in der Neustrelitzer Straße Fahrstuhl gefahren. Als die Dame aussteigen wollte, entwendete der Täter ihren Einkaufsbeutel aus dem Rollator und flüchtete in den Treppenflur.

Auf die fast gleiche Weise wurde einer 76-jährigen Frau beim Aussteigen aus dem Fahrstuhl der Einkaufsbeutel aus der Hand gerissen. Wieder ist der Täter in den Treppenflur des Wohnhauses in der Neustrelitzer Straße geflüchtet. Dort hat er auch den Einkaufsbeutel geleert und die Geldbörse entwendet.

Der dritte Vorfall ereignete sich in der Greifstraße im Neubrandenburger Vogelviertel. Als eine 56-jährige mit dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause fuhr, kam plötzlich ein unbekannter Radfahrer von hinten und entwendete ihre Handtasche aus dem Fahrradkorb. Schließlich wollte ein 81-Jähriger sein Fahrrad in ein Wohnhaus in der Clara-Zetkin-Straße bringen, als ihm von einem unbekannten jungen Mann Hilfe angeboten wurde. Wenig später riss er dem Rentner die Handgelenktasche vom Arm und flüchtete.

Die Beute aus den vier Überfällen beträgt nicht einmal 40 Euro. Für die
Betroffenen ist der Schaden trotzdem enorm, da Karten gesperrt und auch
neue Dokumente beantragt werden müssen. Zudem ist das Sicherheitsgefühl nun stark beeinträchtigt, da sie in geradezu alltäglichen Situationen zu Opfern geworden sind. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg gehen von einem Zusammenhang der vier Diebstähle aus, da die Personenbeschreibung des Täters in allen Fällen ähnlich ist. Es sind auch schon Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, denen nun nachgegangen wird. Sie richten sich gegen einen Neubrandenburger.