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Der beirat will den Ausbau der B 96 beim Bund einfordern und politisch unterstützen. Foto: Landkreis

Der Beirat will den Ausbau der B 96 beim Bund mit Nachdruck einfordern und politisch unterstützen. Foto: Landkreis

Ein Entwicklungsbeirat für den Ausbau der Bundesstraße 96 hat sich in Neubrandenburg gegründet. „Wir müssen einfach mehr Musik machen“, fasste IHK-Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch das Anliegen des Gremiums zusammen.  Landrat Heiko Kärger (CDU) ergänzte, „wir wollen den Ausbau der B 96 zwischen Berlin und Neubrandenburg seit 1994. So gut die A 20 für den Norden auch ist, uns in der Mecklenburgischen Seenplatte nützt sie zu wenig. Deshalb ist der Ausbau nicht eine Frage des Wollens, sondern des Brauchens“, betonte er.

Im Beirat vertreten sind die Mitglieder des Bundestags und des Landtags mit Wahlkreisen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mitglieder aus allen im Kreistag vertretenen Fraktionen, die Bürgermeister der Städte Neubrandenburg und Neustrelitz, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (wfm), die IHK, die Handwerkskammer und das  Straßenbauamt Neustrelitz. Die Bildung der Interessenvertretung geht auf einen Beschluss des Kreistages Seenplatte zurück.

Vorbild ist der B 96-Beirat im Nachbarkreis Oberhavel. Dessen Vorsitzender, der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU), nahm an der Gründungsveranstaltung in  Neubrandenburg teil. Er gab nicht nur praktische Tipps für die Arbeit des Gremiums, sondern er war vor allem gekommen, um vom ersten Tag an die notwendige enge Verbindung zwischen beiden Beiräten herzustellen. Dem hiesigen Gremium steht der Bundestagsabgeordnete Matthias Lietz (CDU) vor. Die Geschäftsstelle des Beirates ist bei der IHK angesiedelt.