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Dirk Heß

In einer von beiden Seiten auf niedrigem Niveau gespielten Partie haben die Drittliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz Team Wesenberg beim Berliner VV mit 1:3 (11:25, 16:25, 25:22, 18:25) verloren. „Unser Spiel war von vielen Annahmefehlern geprägt und hat darüber hinaus auch die nötige Aggressivität vermissen lassen“, sagte mir der Coach der Neustrelitzer, Dirk Heß, kurz vor der Heimreise am Telefon. Sein Team hatte auf die beiden Ukrainer im Kader verzichten müssen, die sich noch im Heimaturlaub befinden.

Trotzdem war etwas drin für die Gäste. Sie waren auf bestem Weg, die Berliner in den Tiebreak zu zwingen, nachdem sie sich den dritten Satz geholt hatten. In aussichtsreicher Position verteilten sie aber Geschenke, so dass es zum in der Liga erwarteten Favoritensieg kam. „Die Jungs haben bei der Auswertung selbst nicht verstanden, wie sie die Chance aus der Hand geben konnten“, so der Coach. „Aber das Nachdenken ist da, und das ist auch wichtig.“

Damit bleiben die PSV-Volleyballer auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Am kommenden Sonnabend um 18.30 Uhr ist Anpfiff in der heimischen Strelitzhalle. Dann ist der neue Spitzenreiter TSGL Schöneiche am Glambecker See zu Gast, der heute im Heimspiel die bisher führenden Warnemünder mit 3:0 abgefertigt hat. Die Heß-Truppe hat bereits bewiesen, dass sie mit den eigenen Fans im Rücken über sich hinauswachsen kann.