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zander

Der leckerste einheimische Fisch ist für mich der Zander, er soll aber auch etwas Besonders bleiben. Deshalb kommt er bei mir nur zum Jahreswechsel frisch vom Fischer auf den Tisch. Diesmal habe ich mir die Köstlichkeit auch noch von den Experten filetieren lassen und für 25 Euro zwei stattliche Teile mit einem Gesamtgewicht von gut einem Kilo in die heimische Küche getragen.

Dazu gehört natürlich eine auch nicht alltägliche Beilage. Ich habe zwei Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen sowie 300 Gramm Petersilienwurzeln in Streifen geschnitten und in einem Esslöffel Olivenöl angedünstet. Dazu kamen 200 Gramm abgespülte rote Linsen, drei Esslöffel Absinth, zwei Lorbeerblätter und fünf Gewürznelken. 750 Milliliter Gemüsebrühe angießen und alles 20 Minuten köcheln lassen. Dann noch zwei Esslöffel Aceto Balsamico hinzugeben.

Filets erst beim Finale mit von der Dampfpartie

Die gewaschenen und trockengetupften Zanderfilets salzen und mit Zitronensaft beträufeln sowie mit Rohschinkenwürfeln besetzen. Dazu etwas Salbei geben. Den Fisch von der Hautseite kurz anbraten. Zwischendurch habe ich 500 Gramm Kartoffeln geschält und längs geviertelt, gesalzen und mit etwas Öl gemischt. Die Tüften wandern für 25 Minuten im ungelochten, gefetteten Garbehälter in den auf 200 Grad (Heißluft+Dämpfen, Höhe 2) vorgeheizten Dampfgarer. Hier gesellen sich die Filets acht Minuten vor Ende hinzu.

Jetzt noch Petersilie fein hacken und mit etwas Zitronensaft und ein paar Butterflöckchen unter die Linsen mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Tisch bitten. Reicht auch für drei Personen und ist ein perfekter kulinarischer Start in das neue Jahr. Kartoffelgegner kommen auch nur mit Linsen und Petersilienwurzel als Beiwerk über die Runden. Lasst es euch schmecken!