Schlagwörter

, ,

Wesenberg ist ein zunehmend gefragter Wohnbaustandort. Nach Aussagen von Bürgermeister Helmut Hamp gestern bei einem Richtfest in einem Gespräch mit Strelitzius profitiere die Stadt nicht nur von ihrer außergewöhnlichen Lage. „Wir weisen auch aktuell Eigenheimgebiete aus, während es in den Nachbarstädten Neustrelitz und Mirow damit eher schlecht aussieht.“

Laut Hamp sind am Hölkowschen Berg in Richtung Drosedow bereits sieben Parzellen verkauft. Den ersten Baubeginn hier hatte Strelitzius gewürdigt. Freie Standorte gibt es auch noch am Zühlensee. Im benachbarten Woblitzpark, Gelände der ehemaligen Holzindustrie, haben zwei Bauherren Richtfest gefeiert. Auf einem dritten Grundstück haben eben die Arbeiten begonnen.

Der Bürgermeister bestätigte, dass die Mittel für den kommunalen Teil der Straße über das frühere Holzindustrieareal „unter Dach und Fach“ sind. Er hoffe, dass vom Straßenbau und den Eigenheimen eine Initialzündung ausgeht und sich für das übrige Terrain des Woblitzparkes noch ein Investor findet. Eine Vision, wie es hier in Zukunft einmal mit einer touristischen Gewerbeadresse aussehen könnte, findet sich übrigens auf der Internetseite der Stadt Wesenberg unter dem Kapitel Eigenheimstandorte.

Auf eine Kettenreaktion hofft Bürgermeister Hamp auch im Uferbereich unterhalb der Burg. Das ambitionierte Vorhaben, hier die Stadt zum Wasser hin wieder zu öffnen, gestalte sich im Kontakt mit zuständigen Behörden schwierig. Deshalb konzentriere sich die Kommune jetzt zunächst auf die Kapazitätserweiterung des in der Saison überlasteten Hafens.

Hafen1