Am heutigen Montag gegen 18.10 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 24 zwischen den Ortschaften Sietow und Röbel ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 45-jährige Fahrer eines Motorrades Kawasaki einen Feldweg aus Richtung Groß Kelle kommend und beabsichtigte auf die Landstraße in Richtung Sietow aufzufahren. Dabei übersah er aus bislang ungeklärter Ursache den aus Richtung Sietow kommenden PKW BMW. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Kradfahrer wurde bei dem Unfall schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde zur weiteren Behandlung mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Neubrandenburg geflogen.
Der 39-jährige Fahrer des BMW erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Gotthun und Sieteow übernahmen die Reinigung der Fahrbahn. Während des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme musste die L24 für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden.
Gruppenbild für Strelitzius: Reico Siatkowski (Technik), Rolf Graubner (Technik), Reinhard Gust, Christoph und Laura Gust mit Töchterchen Lilli, Johannes Schubert, Lothar Bösel, Dr. Detlef Rentsch, Frank Decke, Joachim Pakebusch (von links).
War das eine geile Fete gestern im Regattahafen in Röbel! Der einsame DJ am Nachmittag auf der Bühne im Stadthafen konnte einem nur leid tun. Alles, was Beine hatte, war zusammengelaufen, um ein paar hundert Meter weiter das Abschiedskonzert der „Turmgesellschaft“ zu erleben. Da gab es zum Teil herzerweichende Wiedersehen nach sage und schreibe 50 Jahren! Und die Musiker, die nur einmal im Jahr an der Müritz zusammenkommen, haben noch einmal unter Beweis gestellt, dass sie allesamt auch ohne große Proben Sonderklasse sind.
Aber die vielen Jahre (Strelitzius berichtete) sind auch an der schon zu Lebzeiten Rock-Legende „Turmgesellschaft“ nicht spurlos vorbeigegangen, zumindest nicht an deren Gründern. Und man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. Im Regattahafen war es gestern dank der Ausnahmeband wunderschön, und selbst Petrus kam nicht umhin, der Truppe mit Bilderbuchwetter seine Referenz zu erweisen.
So mancher Besucher, ich schließe mich da nicht aus, hat innerlich eine Träne vergossen, und den Musikern ist es ebenso ergangen, wie mir gestanden wurde. Die „Turmgesellschaft“ mit ihren schier unendlichen musikalischen Möglichkeiten wird in dieser Zusammensetzung nur noch einmal zu erleben sein: Heute Abend ab 18 Uhr beim Fischer in Sietow. Titel von Roger Whittaker gehören denn doch nicht zum breitgefächerten Repertoire, aber einer schießt mir trotzdem ein: „Abschied ist ein scharfes Schwert“. Der Herrentag wird für mich nie mehr, wie er mal war.
Die Leute im Regattahafen, darunter etliche Weggefährten der Bandmitglieder, waren spätestens beim City-Klassiker „Am Fenster“ wieder schier aus dem Häuschen. „Helpless“ kroch unter die Haut, und „Knockin‘ on Heaven’s Door“, und die „Tagesreise“, und „Als ich fortging“, und, und, und… Danke an die „Turmgesellschaft“ für die vielen wunderbaren Auftritte hier bei uns in Mecklenburg. Ihr habt uns für die Dauer eurer Konzerte ein Stück Jugend zurückgegeben und die Jüngeren auf eine tolle musikalische Vergangenheit aufmerksam gemacht. Bleibt gesund, und vielleicht sieht und hört man den einen oder anderen von euch in kleineren Besetzungen noch einmal wieder. Mich würde es sehr freuen. Und eure vielen anderen Fans mit Sicherheit auch.
In diesem Fall ist mir mal die Arbeit abgenommen worden. Dr. Detlef „Zicke“ Rentsch, Urmitglied der Band „Turmgesellschaft“, hat die folgenden Zeilen zu Papier gebracht. Das hätte ich kaum besser hinbekommen. Die letzten beiden Auftritte der legendären Musiker an der Müritz stehen kommende Woche bevor.
Himmelfahrt im Regattahafen von Röbel. Das Schwein dreht am Spieß gemächlich seine Runden und empfängt seine köstliche Knusperbräune. Das erste Bier befreit sich mit einem lauten Zischen aus der Enge des Zapfhahnes und schäumt vor lauter Wonne. Tische und Bänke werden zurechtgerückt. Die Seglerinnen und Segler vom Verein geben auch an Land wieder ihr Bestes.
Das Partyvolk hakt sich unter. Denn es liegt etwas in der Luft. Und so schaut mancher auch einmal nach oben und staunt, wie Graugänse im Mannschaftsflug vom See herüber die große Wiese ansteuern, dann aber urplötzlich und mit empörtem Schnattern wieder abdrehen, weil es auf ihrem angestammten Landeplatz laut und hektisch zugeht.
Roadie Rolf“ Alge“ Graubner verlegt letzte Mikrofonkabel: Soundcheck einer Coverband, die für ihren Abgesang „anschwitzt“… Sechs Rockkumpane, nicht mehr ganz taufrisch und geschmeidig in ihren Bewegungen, wollen musikalisch noch einmal mächtig auf den Putz hauen. Denn über die vielen Jahre hat sich diese verschworene Truppe in die Herzen ihrer Fans gespielt. Aus ganz Deutschland pilgern sie mittlerweile über das verlängerte Wochenende nach Röbel und einen Tag später in die Sietower Bucht, um sich von dieser ganz besonderen Energie erfrischen zu lassen, ein Teil von ihr zu werden: „Here Comes The Sun“!
Doch danach ist Schluss. Die biologische Uhr tickt. Keiner in der Band hat Bock, in Zukunft auch noch mit dem Rollator über die Festwiese an den Bühnen-Truck zu schlurfen. Alles hat eben seine Zeit. Und diese begann für die „Turmgesellschaft“ in den 70-gern neben dem Musiklehrerstudium an der Uni in Halle. Der „Turm“ stand für den Studentenclub Moritzburg und die „Turmgesellschaft“ für einen verschworenen Männerbund in Goethes „Wilhelm Meister“. Und das waren von Anfang an Frank „Luigi“ Decke (Gesang, Gitarre), Lothar „Lulu“ Bösel (Gesang, Tasteninstrumente), Reinhard „Ossi“ Gust (Gesang, Gitarre, Geige), Johannes „Bache“ Schubert (Schlagzeug, Gesang) und Detlef „Zicke“ Rentsch (Saxofon, Gesang). Und nachdem die Absolventen nach dem Studium in alle Himmelsrichtungen strömten, hat jeder zu Hause vor seinen Liebsten noch lange von den Gründerjahren mit heißem Herzen geschwärmt und dabei wohl auch insgeheim gehofft, dass die Geschichte der Band vielleicht doch noch nicht auserzählt sei.
Nach über 20 Jahren traf man sich dann mal wieder in Halle und brachte neben den „ollen Kamellen“ auch die Gitarren und die Geige mit. Und aus der bis dahin lichtlos gewordenen Musikantenglut schlugen wieder Flammen. Da ging also wieder etwas. Die Fischerhütte im Sietower Hafen wurde 2006 als Sehnsuchtsort auserkoren. Einmal im Jahr an Himmelfahrt ohne Weib und Kind, dafür auf der Rückbank die abgewetzte Lederjacke und das gute Instrument und dann die alten Weisen singen. Adrenalin pur! Na klar ging dabei auch die Kümmelpulle oft herum…
Diese unbändige Freude am gemeinsamen Musizieren in familiärer Atmosphäre steckte an und erzeugte beim Publikum an den Ufern der Müritz jedes Mal Wellen der Begeisterung. Keine Frage, es gibt in diesem Jahr nicht viel bessere Orte als im Regattahafen von Röbel und einen Tag später in der Sietower Bucht wieder das verlängerte Himmelfahrts-Wochenende zu verbringen.
Für den nötigen Groove der Band wird dann auch der Bassist Christoph Gust mit sorgen. Und wenn seine Frau Laura die „Jugendliebe“ besingt, wird wohl wieder die eine oder andere Träne über die gerötete Wange kullern: „Haha“… Es wird weitere Kulthits geben, auch zum Mitgrölen und Mitklatschen! Ein Stilmix eben, bei dem jede Spotify- Playlist nur erblassen kann.
Für einen frischen und geradlinigen Rock’n Roll steht auch der Grandseigneur des Folk Rock Joachim „Semmy“ Packebusch, der sich akribisch um den guten Ton der Band kümmert. Wenn aber der Thüringer für ein paar Songs seinen Platz am Mischpult verlässt, um vis-a-vis auf der Bühne mit der Gitarre und der „Mundi“ los zu singen, dann kommt im Hafen für ein paar Momente Woodstock-Feeling auf. Und ganz ehrlich: Über Frieden und Liebe kann man in diesen Tagen nicht genug hören-„I‘ve been a Miner for a Heart of Gold„…
Und dann noch ein letztes Mal City „Am Fenster“, dieses Ungetüm des Ostrock voller Magie-„ Du-bi-du-bi-dai-du-bi-du-bi-dai…“ Wie sagt doch der Mecklenburger:“ Nicht lang schnacken. Kopp in‘n Nacken!“ Man sieht sich bei einer großen Abschiedsparty mit einer tollen Coverband. Wir werden die „Turmgesellschaft“ ganz bestimmt vermissen, na ja, die Graugänse vielleicht nicht…
09.05. „Himmelfahrt“ Regattahafen Röbel ab 11.00 Uhr 10.05. Sietow Hafen ab 18.00 Uhr
Am gestrigen Donnerstag gegen 16.40 Uhr ereignete sich auf der B 192 kurz vor der Ortslage Sietow ein Verkehrsunfall, in dessen Folge drei Personen leicht verletzt wurden. Ein allein in einem PKW VW Caddy befindlicher 44-jähriger Fahrzeugführer befuhr die Straße aus Waren kommend in Richtung Sietow. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam er nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem im Gegenverkehr befindlichen PKW Peugeot sowie mit einem dahinter befindlichen PKW Toyota. Infolge des Unfalls wurden der Fahrzeugführer des VW Caddy, ein auf der Rücksitzbank des Peugeot befindliches 5-jähriges Kind sowie die 46-jährige Fahrzeugführerin des Toyota leicht verletzt.
Alle Personen wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Für den Zeitraum der Erstversorgung der Verletzten und Bergung der Fahrzeuge war die Bundesstraße für ca. eine Stunde voll gesperrt. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf ca. 70.000 Euro. Zur Aufnahme von Betriebsstoffen war auch die Freiwillige Feuerwehr Sietow an der Unfallstelle im Einsatz.
Am gestrigen Dienstag gegen 17.10 Uhr ereignete sich in der Warener Straße in Sietow ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr ein 62-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Ford infolge von Unachtsamkeit auf zwei vorausbefindliche Kraftfahrzeuge, einen PKW BMW und einen PKW Mazda auf, welche zu diesem Zeitpunkt verkehrsbedingt hielten. Ein 9jähriges Kind im PKW BMW und ein 75jähriger Fahrzeugführer des PKW Mazda wurden infolge der Kollision leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren infolge der Kollision nicht mehr fahrbereit und wurden in eigener Zuständigkeit geborgen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 38.000 Euro. Im Zeitraum der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die B 192 voll gesperrt. Die FFW Röbel (16 Kameraden) und die FFW Sietow (9 Kameraden) waren ebenfalls im Einsatz.
Das mobile Bundestagsbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt ist kommende Woche am Mittwoch und Donnerstag in der Müritz-Region anzutreffen. Außerdem öffnet das Wahlkreisbüro des Parlamentariers in Sietow am Dienstag, dem 30. Mai, von 9.30 bis 15 Uhr seine Türen. Das Büro ist im Coworking Hub Müritz, Neubaustr. 14 a, zu finden.
Der Bus mit dem mobilen Büro von Johannes Arlt kommt am Mittwoch, dem 31. Mai, nach Schillersdorf und Vipperow in der Südmüritz. In Schillersdorf parkt der Bus von 13 bis 14.30 Uhr. In Vipperow steht er von 15 bis 17 Uhr an der Dorfstraße.
Hier steht der Bus von Johannes Arlt in Varchentin.
In der kommenden Woche finden in der Müritz-Region sechs Bürgersprechstunden im festen und im mobilen Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt statt. Die erste Sprechstunde ist, wie jeden Montag, von 9.30 bis 15.30 Uhr im festen Büro in Sietow, und zwar im Co-Working Space in der Neubaustr. 14a direkt an der B 192 am Knotenpunkt zwischen Malchow, Röbel und Waren anberaumt. Der Stift ist gespitzt, der Laptop offen, Kaffee und Tee stehen bereit.
Auf einen heißen Tee dürfen Interessierte sich auch am mobilen Büro freuen. Am Dienstag kommt der Bus von Johannes Arlt nach Rechlin und parkt von 15.30 bis 17 Uhr beim Hobbymarkt in der Müritzstr. 51a.
Am Mittwoch, den 8. Februar, stattet das mobile Büro des Bundestagsabgeordneten den Gemeinden Kogel in Fünfseen und Zepkow im Eldetal einen Besuch ab. In Kogel steht der Bus von 11 bis 13 Uhr in der Lindenstraße; und in Zepkow parkt er von 13.30 bis 15 Uhr bei der Feuerwehr.
Am Donnerstag, dem 9. Februar, kommt das mobile Büro nach Kambs und nach Ludorf in der südlichen Müritz-Region. In Kambs hält der Bus von Johannes Arlt in der Nähe der Dorfkirche von 10.30 bis 12.30 Uhr. In Ludorf macht das mobile Büro von 13 bis 15 Uhr Station.
Am heutigen Morgen kam es gegen 7.40 Uhr auf der B192 zwischen Sietow und Waren zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrzeugfüh rerin tödlich verunglückte. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte eine 58-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw BMW aus Richtung Sembzin kommend auf die B 192 zu fahren. Dabei übersah die Frau den Pkw BMW eines 21-Jährigen, welcher die Bundesstraße in Richtung Waren befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Infolgedessen zog sich die 58-jährige Frau so schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 21-Jährige Fahrzeugführer wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Am vergangenen Freitag haben Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow in Sietow eine Sattelzugmaschine mit Anhänger kontrolliert. Bei der Kontrolle des 28-jährigen deutschen Fahrzeugführers stellten die Beamten fest, dass dieser den LKW ohne erforderliche Fahrerlaubnis führt, da der 28-Jährige seit Juli 2022 keine erforderliche Führerscheinklasse CE und Berufskraftfahrerqualifizierung hat. Zudem wurden neben mehreren Geschwindigkeitsverstößen auch 40 Verstöße im Bereich der Sozialvorschriften (z.B. fehlende Nachträge und fehlende Eintragungen im Fahrtenschreiber) festgestellt.
Neben den Bußgeldanzeigen bezüglich der Geschwindigkeitsverstöße und der Verstöße im Bereich der Sozialvorschriften im Straßenverkehr erwartet den Fahrzeugführer und das verantwortliche Unternehmen eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. wegen des Gestattens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Im Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt in Sietow ist am Montag, den 24. Oktober, von 9.30 bis 15.30 Uhr wieder Bürgersprechstunde. Interessenten sollten die Gelegenheit nutzen, die nächste Sprechstunde in Sietow ist erst am 14. November. Ab dann steht die Tür wieder jeden Montag offen.