Am heutigen, Freitag, 12. Juli, jährt sich der Tod Fritz Reuters zum 150. Mal. Der Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache wurde am 7. November 1810 in der Reuterstadt Stavenhagen geboren und starb am 12. Juli 1874 in seiner Wahlheimat Eisenach. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Silvio Witt, Mitgliedern der Fritz-Reuter-Gesellschaft und der Niederdeutschen Bühne ehrte die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg den Schriftsteller heute Vormittag. Am Reuter-Denkmal fand eine öffentliche Kranzniederlegung statt.
Auf dem Gehweg vor dem Reuter-Denkmal wurden Bodenaufkleber präsentiert, die die bekannte Episode aus seinem Werk „Dörchläuchting“, das Wortgefecht mit Mudder Schulten, für Passanten aufbereitet. Zudem wurde am Eingang des Bahnhofsgebäudes ein niederdeutsches Namensschild „Niegenbramborg“ enthüllt. Dies setzt die Initiative fort, die niederdeutsche Sprache zu pflegen, die durch Fritz Reuter zur Literatursprache erhoben wurde.
Der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Rainer Prachtl, Stadtpräsident Ernst August von der Wense und Bürgermeister Andreas Grund (von links) gratulieren dem Ausgezeichneten. Foto: Wolfgang Erben
Am gestrigen Donnerstag wurde der Vorsitzende des Residenzschlossvereins Neustrelitz Jürgen Haase von der Dreikönigsstiftung Neubrandenburg mit dem Siemerling-Sozialpreis ausgezeichnet. Der Sozialpreis gilt Persönlichkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich in außergewöhnlicher Weise um soziale und kulturelle Belange verdient gemacht hat.
Die Preisträger erhalten neben einer Donation die von dem Franziskanerpater Laurentius Englisch geschaffene Bronzeplastik „Das Lamm im offenen Buch“. Das Buch erinnert an das „Buch des Lebens“ aus der Offenbarung des Evangelisten Johannes. Das Lamm ist das in Christus Fleisch gewordene Wort Gottes und erinnert an den Opfertod Jesu, der für den Christen Hoffnung auf Erlösung bedeutet.
Ruth Simkowski dankt Horst Günter Jung, links Falko Herschel.
Am vergangenen Donnerstag feierte der Lions Club Neustrelitz in Anwesenheit des Zone-Chairperson Heinrich Kümpers vom Lions-Distrikt Berlin sein diesjähriges Sommerfest im neuen Clubrestaurant „Luisenstube“. Anlass dieses Treffens war die Übergabe der Präsidenten-Nadel durch die Präsidentin, Ruth Simkowski, an den neuen Präsidenten, Falko Herschel.
Im Anschluss wurde Lionsfreund Horst Günter Jung für seine 30-jährige Mitgliedschaft im Lions Club durch den Lionsfreund Kümpers mit dem „District-Governors Appreciation-Award“ geehrt. Als Dank für die 23-jährige Vorstandsarbeit überreichte Präsident Falko Herschel an Jung eine Lions-Rose.
Immer mehr Unternehmen aus der Mecklenburgischen Seenplatte und Vorpommern-Greifswald bilden in sehr hoher Qualität in den IHK Ausbildungsberufen aus. Dieses Jahr sind es erstmals 70 Firmen, die der Präsident der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Wolfgang Blank, gemeinsam mit Wirtschaftsstaatsekretär Jochen Schulte heute Nachmittag jeweils mit dem Titel „TOP-Ausbildungsbetrieb 2024“ ehrt.
„Das ist ein Rekord, der das hohe Engagement und die Qualität der beruflichen Bildung im östlichen Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht“, zeigt sich IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank von der noch einmal gestiegenen Anzahl an IHK „TOP-Ausbildungsbetrieben“ beeindruckt. Vor einem Jahr waren es 66 gewesen, bei der ersten Auszeichnungsveranstaltung 2012 insgesamt 21, die dieses Qualitätssiegel für besondere Leistungen in der Berufsausbildung und Weiterbildung, bei der Berufsorientierung und der Fachkräfteentwicklung von der Kammer erhielten.
Ein Teil der geehrten Sportlerinnen und Sportler im Jahnsportforum. Foto: PP Neubrandenburg
Innenminister Christian Pegel und Polizeisportbeauftragter Thomas Dabel haben heute im Neubrandenburger Jahnsportforum Sportlerinnen und Sportler der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern für ihre sportlichen Erfolge ausgezeichnet. „Sportliche Betätigung ist für unsere Polizistinnen und Polizisten selbstverständlich. Zehn unserer besonders aktiven Kolleginnen und Kollegen haben im vergangenen Jahr die Farben unserer Landespolizei bei nationalen und internationalen Wettkämpfen erfolgreich vertreten“, sagte Pegel bei der Ehrung.
Im Sportkalender des Jahres 2022 waren eine Reihe von Polizeimeisterschaften auf Bundes- und europäischer Ebene. Sportlerinnen und Sportler traten für Mecklenburg-Vorpommern bei den Deutschen Meisterschaften im Judo, Handball, Schwimmen und Retten sowie Crosslauf an.
„Mecklenburg-Vorpommern wird 2024 Gastgeber für die Deutsche Polizeimeisterschaft in der Leichtathletik sein dürfen. Wir werden dann herzlichst alle Athletinnen und Athleten in Rostock begrüßen und eine ebenso würdevolle Veranstaltung auf die Beine stellen“, so der Minister und fügt hinzu: „Darüber hinaus wurden auch wieder in den Behörden zahlreiche interne Wettkämpfe durchgeführt sowie mit Sportintensivtagen die Möglichkeit zum Ablegen des Sportabzeichens oder aber Vertiefung des Gesundheits- und Präventionssports angeboten. Das Thema Gesunderhaltung für den Beruf wird von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt. Dafür steht ihnen während der Dienstzeit ein zeitliches Kontingent für Dienstsport zur Verfügung, das sie zum Beispiel in Lauf-Teams, in der Schwimmhalle oder bei internen Sportkursen nutzen.“
Jörg Knospe, Vorstandsvorsitzender SV Turbine Neubrandenburg e.V., Christine Guth, geb. Wachtel, und Peter Modemann, Beigeordneter und 1. Stellvertretender Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt (von links). Foto: Stadt Neubrandenburg
1988 gewann sie die Silbermedaille im 800-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen in Seoul, außerdem war sie mehrfach Hallenweltmeisterin: Christine Guth, geb. Wachtel, wurde heute auf dem Walk of Sport in Neubrandenburg mit einer eigenen Plakette geehrt.
Der Walk of Sport erinnert an die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, bisher haben sie 34 Olympia-Medaillen, darunter 13 Mal Gold, gewonnen. Er wird über Spenden finanziert, die heutige Ehrung wurde vom SV Turbine Neubrandenburg e.V. unterstützt.
Es hätte keine bessere Gelegenheit geben können als die diesjährige Inselweihnacht in Mirow, um Egon Lexow (Mitte) die Ehrung durch Bürgermeister Henry Tesch zu überreichen, rechts Citymanager Kevin Lierow-Kittendorf.
Wenn jemand weiß, wo hier welches Kabel liegt, dann Egon. So oder so ähnlich, erinnert sich Bürgermeister Henry Tesch, fielen die Antworten immer aus, wenn es sich um das Areal Schlossinsel in Mirow drehte. Das kommt nicht von ungefähr. Gemeinsam mit Bernd Schwenke führte und gründete Egon Lexow in den 90er Jahren das Unternehmen Bernd Schwenke und Egon Lexow GbR. Als Bernd Schwenke in Rente ging, führte sein Partner die Firma allein weiter. Das machte er bis Ende 2019. Egon Lexow, das kann man mit Fug und Recht sagen, hat über Jahrzehnte das Stadtbild als Unternehmer geprägt.
Einer, der das bestätigen kann, ist Rainer Smentek. „Er hat uns immer zuverlässig und sachkundig begleitet beim Aufbau der Alten Schlossbrauerei und darüber hinaus über Jahrzehnte beim Inselfest.“ „Und diese Leidenschaft und Energie“, so Bürgermeister Henry Tesch bei der Ehrung mit der Mirow-Münze Dezember für Egon Lexow, „haben Sie niemals abgelegt. Im Gegenteil, wir alle hier können uns auf Ihre ehrenamtliche Unterstützung verlassen. Dafür möchten wir heute im Namen vieler Dank sagen. So, wie Sie seinerzeit mit Ihrem Mtstreiter oft Handwerker der ersten Stunde waren, so sind Sie heute oft Ansprechpartner Nummer 1, wenn es darum geht, vom Inselfest über den Kunstmarkt bis hin zur Inselweihnacht Unterstützung zu leisten.“
City Manager Kevin Lierow-Kittendorf weiß das sehr zu schätzen. „Ohne Bürger wie Egon Lexow ist es gar nicht denkbar, in kleineren Kommunen und Städten solche vielfältigen Projekte zu initiieren und fachlich kompetent umzusetzen. Dieser ehrenamtliche Einsatz kann nicht hoch genug gewürdigt werden.“
Egon Lexow, sichtlich überrascht über diese Würdigung und Anerkennung, sagt: „Mir bereitet es wirklich Freude, und so lange ich noch kann, helfe ich sehr gern.“ „Er hat auch immer einen Tipp parat, wie man die Dinge noch verbessern kann.“, so Henry Tesch, „davon konnte ich mich gerade wieder überzeugen.“ Und so sind sich alle einig, Egon Lexow ist ein zuverlässiger Handwerker und ein sehr kompetenter Zeitgenosse.
Manfred Tepper wurde herzlich aus dem Arbeitsleben verabschiedet. Foto: Stadt Neubrandenburg
Im Rampenlicht zu stehen, ist so gar nicht sein Ding. Manfred Tepper zeichnete seit Jahren dafür verantwortlich – dass Stars und Sternchen aus Musik und Kultur in der Konzertkirche Neubrandenburg in eben jenem Rampenlicht glänzen konnten. Nach 23 Jahren bei der Veranstaltungszentrum Neubrandenburg GmbH (VZN) wurde „Manne“ Tepper nunmehr aus dem aktiven Arbeitsleben verabschiedet. Ohne große Öffentlichkeit war das entgegen seinem eigenen Naturell für viele Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger jedoch nicht denkbar.
Der erste Tag der Neubrandenburger Vereine im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Vereine aus den Bereichen Sport, Kunst, Kultur, Soziales und Wohlfahrt bekommen so die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen und so die Vielfalt der Vereinslandschaft in der Vier-Tore-Stadt zu zeigen.
Alle Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger sind daher herzlich eingeladen, am Sonnabend, 3. September, von 10 bis 16 Uhr, im Kulturpark an der Festwiese dabei zu sein. Gefördert wird der Tag der Vereine in diesem Jahr von der Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg.
Blumen für Günther Weber 2017 in der Konzertkirche anlässlich der Weihe der von ihm geschenkten Orgel.
Am 11. August wurde im nichtöffentlichen Teil der 26. Sitzung der Neubrandenburger Stadtvertretung beschlossen, Günther Weber das Ehrenbürgerrecht der Vier-Tore-Stadt zu verleihen. Zu den Einreichern der Vorlage gehörten die CDU-FDP-Fraktion, die Fraktion DIE LINKE, die SPD-Fraktion, die Bürger für Neubrandenburg sowie die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Oberbürgermeister Silvio Witt begrüßte die Entscheidung der Stadtvertretung und betonte: „Günther Weber ist ein ausgezeichneter Unternehmer und ein herzlicher Mensch. Ihm war es von Anfang an ein wichtiges Anliegen, seinen unternehmerischen Erfolg mit den Menschen in Neubrandenburg zu teilen.“