Am Freitag, den 21. August, um 19 Uhr, kommen Gäste im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in den Genuss von barocker Musik mit dem Ensemble „Les Arcanes Baroques“ aus Den Haag. Das junge Kammermusikensemble für Alte Musik wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und begeistert Publikum und Jurys gleichermaßen – zuletzt gewannen die Musiker den 1. Preis beim Internationalen Händel-Wettbewerb 2026 in Göttingen.
Mit einem Programm zwischen Rezitation, Gesang und Orgelmusik widmet sich der Grüneberg-Orgelsommer am Sonntag, dem 2. August, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz anlässlich seines 350. Todesjahres einem der bedeutendsten Liederdichter des deutschen Barock: Paul Gerhardt. Unter dem Titel „Magie der Poesie – Paul Gerhardts Sprachwunder“ gestalten Karsten Henschel, Countertenor und Rezitation, und Juliane Felsch-Grunow an Orgel und Cembalo ein vielschichtiges Konzertprogramm.
In der Konzertreihe Schloss Mirow Klassik wird am Sonntag, dem 29. März, ab 16 Uhr im Notenbuch Friedrichs des Großen geblättert. Susanne Ehrhardt (Blockflöte) und Yuko Tomeda (Cembalo) präsentieren barocke Werke von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Augustin Stricker.
Unter dem Motto „Streifzug durch das barocke Europa“ laden die Strelitzer Musikfreunde e.V. am Sonntag, den 16. November, um 17 Uhr, zum 12. Entdeckungskonzert in die Orangerie Neustrelitz ein. Bei der beliebten Konzertform gibt es diesmal eine einzigartige Verbindung von Musik und Tanz zu entdecken.
Ein „Abend in Frankreich“ findet am Mittwoch, 7. August, um 19.30 Uhr, in der Johanniterkirche Mirow statt. Kirchenmusiker Benjamin Arlt-Bouffée lädt herzlich zu einer musikalischen Reise durch die französische Barockmusik ein, mit Werken für Orgel und Cembalo.
Gespielt werden Stücke französischer Komponisten der Barockzeit, u.a. Francois Couperin, Antoine Forqueray und Jean-Philippe Rameau. Benjamin Arlt-Bouffée spielt dazu auf der Mirower Schuke Orgel, aber auch viele Stücke auf einem historischen Cembalo.
Das Barockensemble Stella Maris in seiner Anfangszeit im Rheinsberger Schlosspark. Foto: Jean Severin
Vor zwanzig Jahren formierte sich das Barockensemble Stella Maris während seiner Residenzphasen an der Musikakademie Rheinsberg: Nun kehrt Stella Maris zurück zu seinen Anfängen und gibt am Pfingstmontag, 29. Mai, 17.30 Uhr, im Spiegelsaal des Schlosses Rheinsberg ein Konzert mit ausgesuchten Werken der Rheinsberger Hofkapelle.
Wie den Seeleuten einst der Abendstern (lateinisch Stella Maris) ist den Musikern um die Geigerin Christine Trinks, den Fagottisten und Flötisten Christian Walter und die Cembalistin Jia Lin das barocke Repertoire Leitstern für ihre musikalischen Expeditionen in frühere Jahrhunderte. In zwanzig Jahren seines Bestehens musizierte das Ensemble in variierenden Besetzungen und entwickelte mit Kooperationspartnern auch Musiktheater-Projekte und musikalische Grenzgänge mit arabischer Musik.
Nun kehren Christine Trinks, Christan Walter und Jia Lin in Triobesetzung an den Ausgangspunkt von Stella Maris zurück und präsentieren ein Konzert mit Werken der „Rheinsberger“ Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Gottlieb Graun und Christoph Schaffrath sowie Kronprinz Friedrichs Flötenlehrer Johann Joachim Quantz, dessen „Versuch einer Anweisung die [Flute] traversière zu spielen“ eine Bibel für alle Barockmusiker darstellt.