Mit dem Festkonzert der Rheinsberger Hofkapelle 2025/26 verabschiedet sich das Ensemble Polychroma aus dem Ruppiner Land. Nach einer einjährigen Residenzphase mit insgesamt drei Konzerten ist das internationale Quartett am Pfingstsonntag, 24. Mai, um 18 Uhr, ein letztes Mal im Spiegelsaal von Schloss Rheinsberg zu erleben.
Wie klang Musik im Rheinsberger Schloss vor 300 Jahren? Das Ensemble »False Consonance« erweckt jenen historischen Klang in einem besonderen Konzert am Samstag, den 17. Mai, um 19 Uhr, im Spiegelsaal auf Schloss Rheinsberg wieder zum Leben. Unter dem Programmtitel „Aus der Seele“ überwindet die Rheinsberger Hofkapelle der Saison 2024/25 musikalisch Raum und Zeit: Mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Gottlieb Janitsch und Carl Heinrich Graun – Komponisten, die einst am Hofe von Kronprinz Friedrich musizierten – entfaltet das internationale Ensemble intime Kammermusik im prachtvollen Spiegelsaal, wo diese Stücke vermutlich schon damals erklangen. Die Verbindung von Architektur und Musik, Vergangenheit und Gegenwart, macht das Event zu einem Erlebnis voller Eleganz in feinsinniger Atmosphäre.
Das Barockensemble Stella Maris in seiner Anfangszeit im Rheinsberger Schlosspark. Foto: Jean Severin
Vor zwanzig Jahren formierte sich das Barockensemble Stella Maris während seiner Residenzphasen an der Musikakademie Rheinsberg: Nun kehrt Stella Maris zurück zu seinen Anfängen und gibt am Pfingstmontag, 29. Mai, 17.30 Uhr, im Spiegelsaal des Schlosses Rheinsberg ein Konzert mit ausgesuchten Werken der Rheinsberger Hofkapelle.
Wie den Seeleuten einst der Abendstern (lateinisch Stella Maris) ist den Musikern um die Geigerin Christine Trinks, den Fagottisten und Flötisten Christian Walter und die Cembalistin Jia Lin das barocke Repertoire Leitstern für ihre musikalischen Expeditionen in frühere Jahrhunderte. In zwanzig Jahren seines Bestehens musizierte das Ensemble in variierenden Besetzungen und entwickelte mit Kooperationspartnern auch Musiktheater-Projekte und musikalische Grenzgänge mit arabischer Musik.
Nun kehren Christine Trinks, Christan Walter und Jia Lin in Triobesetzung an den Ausgangspunkt von Stella Maris zurück und präsentieren ein Konzert mit Werken der „Rheinsberger“ Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Gottlieb Graun und Christoph Schaffrath sowie Kronprinz Friedrichs Flötenlehrer Johann Joachim Quantz, dessen „Versuch einer Anweisung die [Flute] traversière zu spielen“ eine Bibel für alle Barockmusiker darstellt.