Am morgigen Sonnabend, den 20 . Mai, öffnet sich um 19.30 Uhr im Landestheater Neustrelitz zum letzten Mal der Vorhang für den Bühnenklassiker „WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?“ von Edward Albee. Die ersten fünf Personen, die morgen zwischen 10 und 11 Uhr im Theater-Service in Neustrelitz unter 03981 20 64 00 anrufen und sagen, dass sie im Strelitzius Blog von VIRGINIA WOOLF gelesen haben, gewinnen zwei Freikarten für die letzte Vorstellung noch am selben Abend. Die Karten liegen dann an der Abendkasse bereit.
Die Karten für die Auftritte der Kellerbühne Freigespielt im Alten Feuerwehrhaus in Mirow (Strelitzius berichtete) sind da. Damit startet jetzt im Kaffeehus Kittendorf in Mirow der offizielle Vorverkauf zum neuen Stück der Mimen „Club der Pantoffelhelden“. Die Komödie erlebt am Sonnabend, 3. Juni, um 19.30 Uhr ihre Premiere. Weitere zehn Vorstellungen bis Mitte Juli sind geplant.
Am kommenden Wochenende heißt es Abschied nehmen – und zwar gleich von zwei erfolgreichen Produktionen der Theater und Orchester GmbH. „Warten auf`n Bus“ und „Über Menschen“ werfen beide einen Blick in die brandenburgische Provinz. Mal nachdenklich, mal mit bissigem Humor.
Die Komödie nach der gleichnamigen TV-Serie von Oliver Bukowski – nun zum letzten Mal im Neubrandenburger Schauspielhaus am Sonnabend, 13. Mai, 19:30 Uhr. Philosophie is keen Pausensnack finden die Hauptgestalten und reden über die Vergangenheit, schimpfen auf das Leben und träumen von einer besseren Zukunft.
Der Roman aus dem Dorfkosmos von Juli Zeh auf der Bühne – alle Vorstellungen waren ausverkauft, so dass es noch eine Zusatzvorstellung gab. Doch in dieser letzten Vorstellung am Sonntagnachmittag, 14. Mai, 16 Uhr, im Landestheater Neustrelitz sind noch Karten zu haben.
Dora ist auf’s Land gezogen. Für sie auch eine Auseinandersetzung mit ihrer Herkunft und den eigenen Vorurteilen zwischen Stadt und Land. Am Ende zeigt sich nicht nur, dass Städter und Dörfler auf ihre ganz eigene Art verrückt sind, von Befangenheiten, Schwächen und Ängsten, sondern auch, wie gut uns allen ein bisschen Menschlichkeit tut.
Im umgebauten Theatersaal des Neubrandenburger Schauspielhauses können Theatergänger am kommenden Sonntag, 7. Mai, um 16 Uhr, die letzte Vorstellung der rasanten Uraufführung DER PREIS DER FREIHEIT erleben. Im Wechsel zwischen Spielszenen, Tanz, Live-Musik und Video-Sequenzen untersucht das gesamte Schauspielensemble mit Witz, Humor und Hintergründigkeit verschiedenste Aspekte zum Thema FREIHEIT.
Das Theaterspektakel beginnt bereits eine halbe Stunde vor der Vorstellung im Theatercafé und Foyer mit Musik und kleinen Szenen. In der Pause können sich die Besucher in einer Leselounge mit Büchern, Manifesten und weiteren Materialien zum Thema vertraut machen oder in der Videoecke im digitalen „Archiv der Freiheit“ surfen. Nach der Aufführung können die Gäse mit der Dramaturgie und dem Ensemble ins Gespräch kommen und den Abend im Theatercafé ausklingen lassen.
Informationen und Tickets in den Service-Büros in Neubrandenburg (0395-569 98 32) und Neustrelitz (03981-20 64 00 oder unter: www.tog.de
Im neunten Jahr des Sommerspektakels in Neubrandenburg verwandelt sich das Schauspielhaus vom 2. Juni bis zum 2. Juli beim Musical „Ein käfig voller Narren“ in einen Nachtclub. Stephan Bruckmeyer führt Regie, Alexander Martynow steht für das Bühnenbild und die Kostüme, die musikalische Leitung hat Jonas Timm. Die Schauspieler der Titelrollen sind Thomas Pötzsch als George (links) und Momo Böhnke als Albin (rechts).
Georges, der Besitzer, ist seit 20 Jahren mit Albin, dem Star der abendlichen Travestie-Show, liiert. Trotz aller Krisen lieben sie sich leidenschaftlich. Doch nun wird ihre Beziehung auf eine Probe gestellt: Denn Georges unehelicher Sohn Laurent, der der kurzen Liaison mit einer Tänzerin entstammt, ist schwer verliebt. Leider stammt seine Verlobte Muriel aus einer erzkonservativen Familie. Anlässlich der bevorstehenden Hochzeit sollen sich die Familien der beiden kennenlernen. Um einen Eklat zu vermeiden, beschließen Georges und Albin, eine konventionelle Familie vorzutäuschen. Es beginnt ein rasantes Wechselbad der Gefühle, das alle Beteiligten von einer Katastrophe in die nächste stürzt.
Bei der in Mirow beheimateten Kellerbühne FreiGespielt ist ordentlich Druck im Kessel. Kein Wunder, nach einer fünfjährigen Pause werden die neun Schauspielerinnen und Schauspieler aus Mirow, Wesenberg und Peetsch in Kürze wieder auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten. Für den 3. Juni um 19.30 Uhr ist die Premiere der Komödie „Club der Pantoffelhelden“ von Hans Schimmel im Alten Feuerwehrhaus angesetzt worden.
Die Arbeit an dem Lustspiel musste mehrfach coronabedingt ausgesetzt werden, eine schwere Geburt also des zehnten Stücks im 22. Jahr des Bestehens der Truppe. Nun bleiben noch knapp sechs Wochen, bis es endlich wieder „Vorhang auf“ heißt. Viele Fans der Komödianten können es kaum erwarten, wie in Gesprächen mit Mitbürgern immer wieder deutlich wurde. Und den Mimen geht es ebenso, auch wenn das Lampenfieber zusehends steigt.
„MENSCHENRECHTE UND ANDERE KLEINIGKEITEN“ ist ein Theaterabend mit dem Hope Theatre aus Nairobi am kommenden Freitag, den 28. April, um 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Neubrandenburg betitelt. In der politischen Revue beschäftigt sich die Truppe aus Kenia in Kurzstücken, Songs und interaktiven Szenen mit dem Thema Menschenrechte und zeigt, auch aus ihrem eigenen Lebensumfeld, dass die Freiheit nicht günstig zu haben ist.
Seit 10. Dezember 1948 gibt es die offizielle, wenn auch nicht rechtsverbindliche Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit dem bemerkenswerten Artikel 1: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Der Artikel 2 verbietet jegliche Form der Diskriminierung. Mittlerweile wurde dieses Dokument von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet. Und trotzdem sind wir auf der Welt weit von Freiheit und Gleichheit entfernt.
Am 21. April startet in Neubrandenburg eine ganz besondere Aufführungsserie. Im umgebauten Theatersaal des Schauspielhauses ist die rasante Uraufführung DER PREIS DER FREIHEIT zu erleben, ein Theaterprojekt von Tatjana Rese, Matthias Eckoldt und Joris Löschburg. Im Wechsel zwischen Spielszenen, Tanz, Live-Musik und Video-Sequenzen untersucht das gesamte Schauspielensemble der Theater und Orchester GmbH mit Witz, Humor und Hintergründigkeit verschiedenste Aspekte zum Thema FREIHEIT.
Das Theaterspektakel beginnt bereits eine halbe Stunde vor der Vorstellung im Theatercafé und Foyer mit Musik und kleinen Szenen. In der Pause können sich die Theatergänger in einer Leselounge mit Büchern, Manifesten und weiteren Materialien zum Thema vertraut machen oder in der Videoecke im digitalen „Archiv der Freiheit“ surfen. Nach der Aufführung können die Besucher mit Dramaturg und dem Ensemble ins Gespräch kommen und den Abend im Theatercafé ausklingen lassen.
Der renommierte Autor Matthias Eckoldt hat das Buch zur Aufführung geschrieben. Ein facettenreiches Figurenensemble, das von Hirnforschern über zwei Bürgerclowns, einem Versuchsaffen, bekannten historischen Theaterfiguren wie Danton und Robespierre, zwei Theatertechnikern und dem einen oder anderen windigen Schwurbler reicht, ringt um die Deutungshoheit in Sachen Freiheit. Gefragt wird: Wie wollen wir leben? Was schränkt uns ein? Wie frei sind unsere Gedanken? Ist unsere Wirtschaftsordnung eigentlich gerecht? Und: Wie weit darf die Freiheit des Einzelnen gehen und wo fängt das Allgemeinwohl an? In Videocollagen kommen Bürger*innen aller Generationen aus der Region zu Wort; sie äußern sich auf beeindruckende Weise und sehr persönlich zum Thema Freiheit.
„Die Vermessung der Demokratie“ – ein Theaterabend über Wilhelm Leuschner von und mit Jan Uplegger, Yumiko Tsubaki und Maria Hinze findet am Dienstag, 18. April, um 19.30 Uhr, in der Fabrik.Scheune der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz statt. Wie ist Widerstand in einer allumfassenden Diktatur möglich? Eine Frage, die sich heute wieder in vielen Ländern stellt. Jan Uplegger (Schauspiel), Yumiko Tsubaki (Violine) und Maria Hinze (Klavier) zeigen in ihrer Inszenierung auf, wie unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ein einzelner Mann ohne heutige Möglichkeiten der digitalen Kommunikation und Speichermedien ein ganz Deutschland umfassendes Netzwerk aufbaute, das als Basis für das Attentat vom 20. Juli wirkte.
Wilhelm Leuschner war Demokrat, Gewerkschaftler, Widerstandskämpfer. Leuschner war das Herz und Hirn der sozialdemokratischen Gewerkschaft im Untergrund, in Verbindung mit dem militärischen Widerstand um Stauffenberg, sowie anderen freiheitlichen Gewerkschaftlern, mit denen zusammen er eine Einheitsgewerkschaft plante. Er schuf damit auch die Grundlage des heutigen DGB. Stauffenberg hätte ihn als neuen Reichskanzler vorgesehen.
Was sind wir bereit, für unsere Freiheit zu bezahlen? Heute haben die die Proben zum Theaterprojekt PREIS DER FREIHEIT begonnen, das am 21. April im Schauspielhaus Neubrandenburg Premiere feiert. Was können wir tun, um unsere Freiheit zu sichern? Und was zählt eigentlich mehr ─ die Freiheit jeder und jedes Einzelnen oder das gemeinsame Gut der Freiheit? Das sind nur einige Fragen, die insbesondere vor dem Hintergrund aktueller globaler Entwicklungen neue Brisanz erhalten: Von der Covid-19-Pandemie über die Klimakrise bis zur russischen Invasion der Ukraine ─ unsere Freiheit hat an Selbstverständlichkeit verloren. Das kann und sollte uns bedenklich stimmen. Zugleich ist die Erkenntnis, dass Freiheit keine selbstverständliche Ressource, sondern ein ständig auszuhandelndes Gut darstellt, auch eine Einladung zum Dialog.
Das Schauspielensemble der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz begibt sich in der Inszenierung von Tatjana Rese gemeinsam mit dem Autor Matthias Eckoldt und dem Dramaturgen Joris Löschburg auf eine abenteuerliche Reise, um diesen Fragen in einem ebenso spannenden wie lehrreichen Theaterabend nachzugehen. Es gibt nur sechs Abendvorstellungen vom 21. April bis zum 7. Mai!
Begleitet wird dieser Abend durch ein digitales ARCHIV DER FREIHEIT, das heute online gegangen ist! Hier wurden Menschen aus der Region Mecklenburgische Seenplatte über ihre ganz persönlichen Vorstellungen von Freiheit, über ihre Wünsche und Ängste befragt.