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Kategorien-Archiv: Theater

Nur noch Restkarten: Neustrelitzer Schauspieler bieten vor, auf und hinter der Bühne Stationentheater

14 Freitag Juni 2024

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Erdmann, Gesellschaftsgebäude, Landestheater, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schauspiel

Vom Pförtner bis zum Intendanten: Das Theater versammelt eine bunte Menge Menschen. Fast bunt genug, um unsere Gesellschaft zu spiegeln: ist nicht auch sie ein chaotischer Haufen Zusammengeworfener, die gemeinsam Geschichten schreiben? Ist nicht auch sie eine Bühne? Und sieht nicht hinter ihren Kulissen – genau wie im Theater – einiges anders aus, als gedacht?

Schauspieler Felix Erdmann inszeniert mit dem Gesellschaftsgebäude ein Stationentheater und führt die Zuschauer gemeinsam mit Helene Grass, Anika Kleinke und Dirk Schmidt in einem immersiven Theatererlebnis vor, auf und hinter die Bühne des Landestheaters Neustrelitz. Er erforscht Muster, die uns als Gesellschaft prägen, wobei das Theater selbst zum Gesellschaftsgebäude wird: Wovon erzählen seine verschachtelten Räume? Welche Spuren zeigen sich bei genauem Hinsehen? Und welche Geschichte schreiben wir als Gesellschaft?

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Buntes Familienprogramm: Zum Kindertag wird ins Landestheater Neustrelitz eingeladen

29 Mittwoch Mai 2024

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Kindertag, Kunsthaus, Landestheater, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Felix Erdmann in der Rolle des Kleinen Prinzen. Foto: Ch. Brachwitz

Die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz  lädt am 1. Juni herzlich zum Kindertag in das Landestheater Neustrelitz ein. Es gibt ein buntes Programm für Groß und Klein. Um 15 Uhr wird im Probenhaus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry gespielt, im Anschluss kann man sogar mit dem  Produktionsteam ins Gespräch kommen. Zwei Theaterführungen um 14 und um 16 Uhr bieten einen Blick hinter die Kulissen, es gibt ein spannendes Theaterquiz mit der Chance, Karten für das diesjährige Weihnachtsmärchen zu gewinnen und alle können sich auf Kinderschminken, Sackhüpfen oder Spaß in der Theater-Fotobox freuen.

Das Kunsthaus Neustrelitz bietet außerdem eine Bastelstation an, und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, es gibt Kaffee und Kuchen. Der Kindertag wird organisiert von den FSJlerinnen Klara Maas, Hanna Fiedler und Anouk Gundlach in Kooperation mit dem Kunsthaus Neustrelitz. Spaß für die ganze Familie, der Eintritt ist frei.

Schweriner Bühne mit „Extrawurst“ zu Gast: Komödie up Platt im Landestheater Neustrelitz zu erleben

27 Montag Mai 2024

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Fritz-Reuter-Bühne, Gastspiel, Komödie, Landestheaater, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Plattdeutsch

Fotos: Silke Winkler

Mit der ins Plattdeutsche übertragenen Komödie EXTRAWURST ist die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin am Sonntag, 2. Juni, um 16 Uhr, in Neustrelitz am Landestheater zu Gast

„In’n Frieden un in’n Krieg behöllt de Einigkeit denn’ Sieg“. Noch Fragen? Dann ist das so beschlossen. Am Ende einer Vereinssitzung im Tennisclub, souverän durchmoderiert vom frisch wiedergewählten Vorsitzenden, soll vor der Buffet-Eröffnung unter Punkt 7. ‚Sonstiges‘ nur noch fix über den Kauf des neuen Grills abgestimmt werden. Da entzündet sich an der Frage, wo denn das Halal-Grillgut des türkischstämmigen Mitglieds gebraten werden soll, eine Diskussion, in deren Verlauf sich der Tennisverein komplett zerlegt. Dabei hatte der Betroffene zunächst gar kein Problem, wohl aber mit dem nun folgenden Umgang damit. Und sehr bald geht es gar nicht mehr um die Wurst, sondern in wechselnden Fronten um Fleischesser:innen gegen Vegetarier:innen, Religiöse gegen Atheist:innen, Gutmenschen gegen Hardliner:innen, Feminist:innen gegen Chauvis, Mitglieder gegen Vorstände – schlicht und einfach: ums Prinzip wie ums Überleben, also jede:r gegen jede:n.

Das Pastewka-Autorenduo, auch für die TV-Serie Stromberg bereits mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, versetzt seine Zuschauer:innen mitten hinein in einen unserer oft genug absurden, selbstgerechten Kulturkämpfe. Und als Teil der Mitgliederversammlung kann das Publikum gelegentlich sogar mit abstimmen.

EXTRAWURST

Plattdeutsches Schauspiel in zwei Akten
Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
Niederdeutsch von Meike Meiners und Katharina Mahnke

TICKETS: 
Telefonisch unter 03981 20 64 00 oder online unter https://tog.de

Deutsche Tanzkompanie kommt mit Märchenrevue erstmals ins Landestheater Neustrelitz

15 Mittwoch Mai 2024

Posted by Strelitzius in Theater

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Deutsche Tanzkompanie, Es war einmal, Landestheater, Märchenrevue, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Immer wieder hatten Menschen aus Neustrelitz und der Umgegend bei der Deutschen Tanzkompanie nachgefragt: Wann kommt ihr mit „Es war einmal“ ins Großes Haus? Nicht nur Weihnachtszeit ist Märchenzeit! Nach einer Reihe von Vorstellungen mit wahrlich verzücktem Publikum kommt die märchenhafte Revue in der Choreographie von Kirsten Hocke am Pfingstmontag, 20. Mai, um 16 Uhr, zum ersten Mal ins Neustrelitzer Landestheater.

Und eines ist versprochen, schreibt mir Marco Zabel, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Tanzkompanie: „Groß und Klein kommen auf Ihre Kosten. Für die einen also eine Feiertagsnachmittagfreude, für die anderen ein buntes Ferienprogramm.“

Nur hier im Programm: Paul Hindemiths lustige Oper „Neues vom Tage“ feiert im Landestheater Neustrelitz Premiere

14 Dienstag Mai 2024

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Hindemith, Landestheater, Mecklenburg-Strelitz, Neues vom Tage, Neustrelitz, Oper, Premiere

Deutschlandweit nur im Landestheater Neustrelitz im Programm – Paul Hindemiths Oper NEUES VOM TAGE feiert am Sonnabend, 25. Mai, Premiere, und es gibt nur zwei weitere, exklusive Vorstellungen. Am Freitag, 31. Mai, und Sonnabend, 1. Juni.

Die in der Zeit der Weimarer Republik angesiedelte lustige Oper hat bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren. Es ist ein farbiges, abwechslungsreiches und dynamisches Stück, das sich um den Scheidungswunsch von Laura und Eduard dreht. Das Ehepaar M. macht sie auf einen Scheidungsgrund, den „schönen Herrn Hermann“ aufmerksam, der angemietet werden kann. Durch zahlreiche Verwicklungen hindurch gerät ihre Geschichte in die Medien und wird aufwendig vermarktet. „Wir sind entleibt, gehören uns nicht selber, sind ein Bericht nur“ ist die Einsicht, welche die beiden Hauptfiguren schließlich ereilt.

Die Inszenierung von Annika Nitsch und ihrem Regieteam ist so spielerisch und mitreißend, wie das musikalische Panorama, das bis hin zu Jazz und Varieté-Musik die Geschichte der Oper selbst evoziert. Im Genre der Zeitoper werden alltägliche Probleme, Situationen und Orte aufgerufen. Paul Hindemith (1895–1963) und Marcellus Schiffer (1892–1932) haben einen „Scherz“ geschrieben, der Themen wie die Banalität der Ehe, die Bedeutung der Medien, die Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft und die Alltäglichkeit städtischer Orte in den Mittelpunkt rückt. Zahlreiche musikalische Anklänge und Zitate kommentieren die Szene und eröffnen einen kritischen Blick auf die Gattung Oper selbst.

Es singen: Laura Albert, Robert Merwald, Alexander Geller, Andrés Felipe Orozco, Julia Baier-Tarasova, Ryszard Kalus, Andreas Hartig, Gabrielle Penney, Sungwoo Park. Außerdem dabei: Opernchor der TOG / Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie / Statisterie der TOG / Neubrandenburger Philharmonie

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Erstmalig: Seewalder Waldorfschüler bringen Theaterprojekt auf die Bühne

05 Sonntag Mai 2024

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Faust, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Schauspiel, Schüler, Seewalde, Waldorfschule

Traditionell bringen die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen an Waldorfschulen zum Abschluss der Waldorfzeit ein Theaterprojekt auf die Bühne. Nun ist es erstmals auch an der aufwachsenden Waldorfschule Seewalde soweit. Bevor es dann im Juni  in die Mittlere Reife Prüfung geht und im nächsten Schuljahr weiter zum Abitur, haben die vier Schülerinnen und Schüler des obersten Jahrgangs sich intensiv mit dem zeitlosen bzw. immer wieder aktuellen Stoff von Goethes „Faust“ beschäftigt, und bringen Szenen aus Teil 1 der Tragödie in der Kulturscheune Seewalde zur Aufführung.

Bitterböses über ein totes Huhn: Krimi-Komödie voller schwarzem Humor und rasanter Küchenkomik in Rheinsberg zu erleben

01 Mittwoch Mai 2024

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Brandenburg, Komödie, Rheinsberg, Schlosstheater, Uckermärkische Bühnen

Fotos: Udo Krause  

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind wieder zu Gast im Ruppiner Land und haben ein Schmuckstück des modernen Boulevardkomödien-Repertoires im Gepäck: Fred Apkes „Das Huhn auf dem Rücken“ – ein kurzweiliges Stück über Nachbarschaftsliebe und Ehedramen – steht am 3. Mai um 19 Uhr auf dem Spielplan des Rheinsberger Schlosstheaters.  

Die Handlung ist wie sie für eine Boulevardkomödie im Buche steht: Frau Kobalds Gatte hat ihren Geburtstag vergessen – und nun liegt er tot am Fuße der Treppe. Ob man diesen Sturz wie einen Unfall aussehen lassen könnte? Frau Kobald bittet ihren Nachbarn, den Cellisten Bonsch, um Hilfe. Die beiden konnten sich noch nie ausstehen. Doch als Bonsch erfährt, welches Ehe-Martyrium Frau Kobald hinter sich hat, will der ebenfalls beziehungsgeschädigte Cellist die Tat mitvertuschen. Dabei kommen sich die beiden einsamen Menschen näher.

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Rheinsberger Kulturakteure: Symposium und Kammermusikkonzert am Musenhof

01 Mittwoch Mai 2024

Posted by Strelitzius in Musik, Theater

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Brandenburg, Kammermusikkonzert, Rheinsberg, Schloss, Schlosstheater, Symposium

Das Ensemble „The Late Train“. Foto: David Agaiarov

Vier Rheinsberger Kulturakteure – der Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V., das Kurt Tucholsky Literaturmuseum, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie die Musikakademie Rheinsberg, haben sich auch in diesem Jahr wieder zusammengeschlossen, um ein Symposium zur Förderung des interdisziplinären, wissenschaftlichen Gedankenaustausches zu veranstalten. Das Symposium nimmt den Musenhof Rheinsberg zum Ausgangspunkt, um aus dem Blickwinkel von Historikern, Kunsthistorikern, Garten- und Baudenkmalpflegern, Germanisten und Musikwissenschaftlern Fragen an einen marginalen, aber nicht unbedeutenden Ort preußischer Geschichte zu stellen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe steht der vielfältige Themenkomplex „Theater“.

Den Auftakt bildet am Freitag, 3. Mai, um 19.30 Uhr, ein öffentlicher, kostenfreier Vortrag im Spiegelsaal des Rheinsberger Schlosses. Der Hamburger Germanist und Publizist Johannes Saltzwedel spricht über „Rheinsberg in Werthers Welt“. Saltzwedel nimmt das Publikum mit auf einen Streifzug durch das historisch wie politisch besondere Jahr 1774, das auch für Rheinsberg ein kultureller Wendepunkt war: Prinz Heinrich eröffnete sein legendäres Schlosstheater, das in diesem Jahr 250 Jahre alt wird.

Die Kunstform des Theaters hatte am Rheinsberger Hof des 18. Jahrhunderts einen enormen Stellenwert. Das spiegelt sich am Samstag, 4.5., mit vielfältigen Beiträgen während des Kolloquiums wider: Der Bogen spannt sich von der Fragestellung, ob der Erbauer des Brandenburger Tores, Carl Gotthard Langhans, Anteil an der Errichtung des Theaters in Rheinsberg hatte. Erleuchtet wird die spielende Hofgesellschaft in Preußen. Es wird der Frage nach dem Einfluss der Rheinsberger Theatermacher für die Berliner Bühne nachgegangen. Der Blick weitet sich bis zum Bayreuther Theater und den Gartenspielstätten der Geschwister des Prinzen Heinrich.

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Voller Lust und Leidenschaft: TOG bringt mit „Ein Walzertraum“ einen zu Unrecht ins Hintertreffen geratenen Welterfolg auf die Festspielbühne in Neustrelitz

19 Freitag Apr. 2024

Posted by Strelitzius in Theater

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Ein Walzertraum, Festspiele, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Operette, Schlossgarten, TOG

Freuen Sich auf die Festspieloperette: Laura Scherwitzl, Daniel Klein, Sven Müller, Roman Hovenbitzer, Hermann Feuchter und Julia Baier-Tarasova (von links).

Für die diesjährige Festspiel-Operette „Ein Walzertraum“ von Oscar Straus im Schlossgarten Neustrelitz vom 12. Juli bis zum 3. August sind im Vorverkauf Stand heute bereits 5806 Tickets erworben worden. Das sind mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres und auch 2022, wie TOG-Intendant Sven Müller auf einer Pressekonferenz im Landestheater der Residenzstadt zum größten Operetten-Event Deutschlands hoffnungsvoll mitteilte. „Es ist der letzte große Operettentitel, den wir in Neustrelitz noch nicht inszeniert haben. Das holen wir jetzt nach“, freute sich der Chef der Theater und Orchester GmbH. Auf die Schlossberg-Bühne werde ein Stück voller Lust und Leidenschaft gebracht. 13 Aufführungen wird es geben.

Regie führt Roman Hovenbitzer, der 2001 mit „Land des Lächelns“ sein Inszenierungsdebüt in Neustrelitz gegeben und seither mehrere Produktionen in der Residenzstadt und am Schauspielhaus Neubrandenburg geleitet hat. „Ein Walzertraum“, 1907 in Wien uraufgeführt, sei zunächst ein Welterfolg gewesen, später aber „ein bisschen ins Hintertreffen geraten. Ich bin sehr froh, die Operette heute und hier neu betrachten zu dürfen“, so Hovenbitzer, der im vergangenen Jahr auf dem Schlossberg als Zuschauer bei „Viktoria und ihr Husar“ nach eigener Aussage bereits Vorfreude auf seine Aufgabe empfunden habe.

Handlung auf ein Abstellgleis mit Waggons verlegt

Der Österreicher Hermann Feuchter hat die Arbeit am Bühnenbild vom im Herbst vergangenen Jahres im Alter von nur 57 Jahren überraschend verstorbenen Roy Spahn übernommen. Feuchter hat nach eigener Aussage Wiener Schmäh importiert. Die Handlung ist auf ein Abstellgleis verlegt worden, dort zu findende Waggons sind für die jeweiligen Spielsituationen immer wieder neu verschiebbar. „Es wird nie langweilig“, versprach der Bühnenbildner.

Daniel Klein hat gemeinsam mit Ina Stoertzenbach die musikalische Leitung. Die Operette wimmele geradezu vor schönen Melodien, schwärmte Klein, 1. Kapellmeister bei der TOG Neubrandenburg/Neustrelitz. Es sei ein Ensemblestück mit wenigen Arien, dafür mehr Duetten und Terzetten. Für ihre Zeit sei „Ein Walzertraum“ „eine ganze Ecke moderner“ gewesen. Am Klavier wies der Experte nach, dass die Operette mit ihren „üppigen Orchesterklängen“ sogar jazzharmonisch angereichert ist. „Sie bedient die musikalischen Erwartungen in vielerlei Hinsicht und ist zu Unrecht nicht so häufig gespielt worden.“

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Poem „Wasser“ in Neustrelitz uraufgeführt: Deutsche Tanzkompanie vom Publikum im Landestheater stürmisch gefeiert

13 Samstag Apr. 2024

Posted by Strelitzius in Theater

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Deutsche Tanzkompanie, Landestheater, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Uraufführung, Wasser

Fotos(2): Oliver Hohlfeld

Wunderbar vorgetragene Tanzszenen, die sich förmlich eingebrannt haben, unter die Haut gegangen sind: Das Publikum im Neustrelitzer Landestheater hat am gestrigen Abend völlig zu Recht seine Deutsche Tanzkompanie gefeiert. In den minutenlangen Beifall mischten sich immer wieder Hochrufe auf das Ensemble für die Uraufführung des Tanzpoems „Wasser“, zweite Inszenierung nach „Feuer“ im vierteiligen „Zyklus der Elemente“.

Der stürmische Applaus galt nicht nur den Tänzerinnen und Tänzern, sondern auch Choreograf Lars Scheibner für die Inszenierung und Oliver Hohlfeld für das Libretto sowie die Dramaturgie. Das extrem sparsame Bühnenbild (Axel Rothe) und die wenigen Requisiten beförderten die volle Konzentration der Zuschauer auf den Tanz und ließen der Phantasie viel Raum. Auch bei den Kostümen (Nicola Clarissa Gehring) wurde angemessene Zurückhaltung geübt. Unbedingt zu würdigen ist die Musikauswahl von traditionellen bulgarischen Frauen-Stimmen über Musik von Nils Frahm bis zu Richard Wagners Lohengrin-Ouvertüre. So kam zum optischen auch noch akustischer Genuss. Die Resonante Videochoreographie von Dr. Marcus Doering tat ein Übriges.

Anderthalb Stunden fast wie im Flug

Gefallen hat auch, dass die gewichtige Hommage an unser aller Lebenselixier, sehr beeindruckend unter anderem „Tränen“ oder „Auf der Eisscholle“, mit kurzweiligen Einspielen wie „Am Swimmingpool“ oder „Im Regen“ aufgelockert wurde. So vergingen die anderthalb Stunden fast wie im Flug, wobei auch die Pause bei der Fülle der Eindrücke gut getan hat. Gut beraten waren die Theatergänger, die ein hilfestellendes Programmheft erworben haben. Auf der Reise vom vertrockneten Baum der Erkenntnis im Garten Eden bis zur Mündung in den Ozean half die Lektüre der Vorstellungskraft schon mal auf die Sprünge. Aber das soll nicht wirklich eine Kritik sein. Zu erleben war durchweg hohe Tanz- und Darstellungskunst, und das überwiegt alles. Aus der fulminanten Ensembleleistung noch herausragend Giorgia Enrico und Franziska Schüller sowie Noé Plasencia Fernández. Chapeau!

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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