Auch in diesem Jahr versammelt das interdisziplinäre Symposium „Gespräche am Rheinsberger Musenhof“ wieder Wissenschaftler, Kulturschaffende und interessierte Besucher an historischer Stätte. Unter dem Rahmenthema „Ansichten“ laden vom 9. bis 10. Mai vier Rheinsberger Institutionen – der Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V., das Kurt Tucholsky Literaturmuseum, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie die Musikakademie der Musikkultur Rheinsberg – gemeinsam zu Führungen, Vorträgen, künstlerischen Beiträgen und einem Abschlusskonzert. Es ist bereits die vierte Ausgabe des beliebten Formates.
Die beim internationalen Kunstsymposium des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte entstandenen Werke sind noch bis einschließlich Mittwoch, den 16. Oktober, im 3 Königinnen Palais auf der Schlossinsel in Mirow in der Sonderausstellung „Bun Venit“ zu sehen. Zehn Künstlerinnen und Künstler, sechs Frauen und vier Männer, hatten in der Woche vom 1. bis zum 8. September in der Kachelofenfabrik in Neustrelitz zusammengelebt und gemeinsam Kunst geschaffen.
Neben vier Künstlerinnen aus dem Partnerlandkreis Bistriţa-Năsăud in Rumänien waren mit Orit Magia-Schwab, Shaked Shaharabani und Lital Shturem auch erstmals drei Künstlerinnen aus dem Regionalverband Brenner in Israel dabei. Entstanden sind faszinierende Gemälde, Zeichnungen und Objekte, denen man das Stadtbild von Neustrelitz als Inspirationsquelle oft ansehen kann.
Die Ausstellung kann täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. Die Eintrittskarte, die auch zum Besuch der Dauerausstellung zur Geschichte der Region und des Hauses Mecklenburg-Strelitz berechtigt, kostet 5 Euro (ermäßigt 4 Euro).
Krankhaftes Übergewicht nimmt weltweit immer mehr an Bedeutung zu. Mit dem Problem der Adipositas werden auch niedergelassene Ärzte – Allgemeinmediziner, Chirurgen und Mediziner anderer Fachgebiete – immer stärker konfrontiert. Das Adipositas-Zentrum des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums möchte Ärztinnen und Ärzten sowie Interessierten deshalb auch in diesem Jahr Probleme rund um die Erkrankung näher bringen. Beim Adipositas-Symposium am 21. September ab 10 Uhr im Konferenzraum der Bethesda Klinik (Haus G) geht es um Themen wie Therapie-Optionen bei Fettleber in der Adipositas-Behandlung, Tücken bei plastischen Operationen nach Gewichtsverlust, Nierenerkrankungen nach bariatrischen Operationen, Essstörungen in der Adipositas-Abklärung, das endoskopische Endo-Sleeve-Verfahren und neue Entwicklungen in der Adipositas-Therapie.
Für die zertifizierte Fortbildung kann man sich unter Telefon 0395 775-12806 bzw. -2805 oder per E-Mail an ch1-adipos@dbknb.de anmelden. Der Eintritt ist frei.
Das Adipositas-Zentrum des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums stellt sich seit Jahren den Herausforderungen der Adipositas und der durch das extreme Übergewicht hervorgerufenen Begleiterkrankungen wie Arthrose, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Schlafapnoe. Die Zahl der hilfesuchenden Betroffenen steigt. Das wachsende Team arbeitet daran, die konservative Therapie weiter auszubauen und die chirurgische Behandlung in gleichbleibend hoher Qualität entsprechend der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse weiterzuentwickeln. Der Leiter des Zentrums, Dr. med. Arnaud Friton, wird im Rahmen des Symposiums auch über die Ergebnisse bei der Versorgung der Patienten informieren.
Nach einem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird auch 2024 vom 1. bis 8. September wieder ein internationales Kunstsymposium im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte stattfinden. Unter dem Namen „Bun venit“ (rumän. „Willkommen“) werden insgesamt zehn Kunstschaffende aus dem rumänischen Partnerlandkreis Bistrița-Năsăud sowie dem Regionalverband Brenner in Israel eine Woche in den Räumlichkeiten der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz zusammenleben, zusammenarbeiten, sich austauschen und unter der Projektleitung von Ines Diederich voll und ganz der Kunst widmen. Aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden in diesem Jahr Ramona Seyfarth, Rico. und Bernd Kerkin am Symposium teilnehmen.
Das Ensemble „The Late Train“. Foto: David Agaiarov
Vier Rheinsberger Kulturakteure – der Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V., das Kurt Tucholsky Literaturmuseum, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie die Musikakademie Rheinsberg, haben sich auch in diesem Jahr wieder zusammengeschlossen, um ein Symposium zur Förderung des interdisziplinären, wissenschaftlichen Gedankenaustausches zu veranstalten. Das Symposium nimmt den Musenhof Rheinsberg zum Ausgangspunkt, um aus dem Blickwinkel von Historikern, Kunsthistorikern, Garten- und Baudenkmalpflegern, Germanisten und Musikwissenschaftlern Fragen an einen marginalen, aber nicht unbedeutenden Ort preußischer Geschichte zu stellen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe steht der vielfältige Themenkomplex „Theater“.
Den Auftakt bildet am Freitag, 3. Mai, um 19.30 Uhr, ein öffentlicher, kostenfreier Vortrag im Spiegelsaal des Rheinsberger Schlosses. Der Hamburger Germanist und Publizist Johannes Saltzwedel spricht über „Rheinsberg in Werthers Welt“. Saltzwedel nimmt das Publikum mit auf einen Streifzug durch das historisch wie politisch besondere Jahr 1774, das auch für Rheinsberg ein kultureller Wendepunkt war: Prinz Heinrich eröffnete sein legendäres Schlosstheater, das in diesem Jahr 250 Jahre alt wird.
Die Kunstform des Theaters hatte am Rheinsberger Hof des 18. Jahrhunderts einen enormen Stellenwert. Das spiegelt sich am Samstag, 4.5., mit vielfältigen Beiträgen während des Kolloquiums wider: Der Bogen spannt sich von der Fragestellung, ob der Erbauer des Brandenburger Tores, Carl Gotthard Langhans, Anteil an der Errichtung des Theaters in Rheinsberg hatte. Erleuchtet wird die spielende Hofgesellschaft in Preußen. Es wird der Frage nach dem Einfluss der Rheinsberger Theatermacher für die Berliner Bühne nachgegangen. Der Blick weitet sich bis zum Bayreuther Theater und den Gartenspielstätten der Geschwister des Prinzen Heinrich.