Schlagwörter

, , , , , ,

Die Kuratorin der Ausstellungen in der Sparkasse, Mara Maroske, und Thomas Hartung, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, gingen in der Ausstellung auf Spurensuche. Foto: Carola Biermann

Bekannt ist Anita Schubert vor allem durch ihre imposanten Gewandobjekte, Collagen und handgeschöpften Papiere. Doch jetzt macht sie in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz mit Fotos auf sich aufmerksam, die bisher noch nicht öffentlich zu sehen waren. „Diese Exposition ist eine schöne Gelegenheit, eine andere Seite von mir zu zeigen“, sagt die in Neddemin lebende Künstlerin, die mit einem Fotografen verheiratet ist. Die Arbeiten entstanden 2008 in Kairo und auf der Sinai-Halbinsel. Mit der Studienreise dorthin erfüllte sie sich einen lang gehegten Kindheitstraum. Sie sei völlig fasziniert gewesen, erzählt sie.

Vor allem Spuren des Alltags in engen verwinkelten Gassen wie abgerissene Papiere oder bemalte Wände und Felsformationen, in die der Wüstensand Strukturen und Reliefs gegraben hatte, sind zum Thema ihrer Fotos geworden. Bis heute hat sie die Fotografie nie so ganz wieder losgelassen. Hin und wieder entstehen neue Arbeiten, die vielleicht irgendwann auch hier zu sehen sein werden. Die Ausstellungsgeschichte der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz hat eine mehr als 30-jährige Tradition. In weit über 100 Ausstellungen zeigte die Sparkasse bislang, welch enormes kreatives Potential es in unserer Region gibt.

In der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, in der Strelitzer Straße 27, in Neustrelitz, kann man den Arbeiten von Anita Schubert noch bis zum 24. April begegnen. Der Eintritt ist frei.