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Die Polizei Mecklenburg-Vorpommern startet in Sachen Straßenverkehr mit dem Thema „Vorfahrt und Vorrang“ ins neue Einsatzjahr. Als Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.Leben!“ werden sich die Beamten in allen acht Polizeiinspektionsbereichen des Landes im Januar bei Streifenfahrten und stationären Kontrollen besonders auf die dritthäufigste Unfallursache konzentrieren.

Im Straßenverkehr anderen die Vorfahrt zu nehmen oder den Vorrang nicht zu gewähren kann tödliche Folgen haben. Auf der B192 zwischen Sietow und Waren (Müritz) hat es kurz vor Weihnachten einen Unfall gegeben, bei dem die Autofahrerin aus einer Seiten- auf die Hauptstraße abbiegen wollte und mit einem Auto zusammenstieß. Sie verstarb an den Unfallfolgen (Strelitzius berichtete).

Doch nicht nur Autofahrer müssen auf „rechts-vor-links“ und entsprechende weitere Vorfahrts- und Vorrangsregeln achten, sondern auch Zweiradfahrer. Gleich am ersten Tag des Jahres 2022 kam es in Schwerin zu einem folgenschweren Unfall, nachdem ein 85-Jähriger mit dem Rad über eine rote Ampel fuhr und mit einem Auto zusammenstieß. Der Unfall endete für den Radfahrer tödlich. Mit dem Fokus auf das Thema „Vorfahrt/Vorrang“ sollen Verkehrsteilnehmer vor allem für das Einhalten dieser so wichtigen Regeln sensibilisiert werden.