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Am gestrigen Sonntag kam es kurz vor 20 Uhr in der Mozartstraße in Waren zu einem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Grund war ein gemeldeter Küchenbrand in einer Wohnung eines 34-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus. Der Brand konnte durch die Kameraden der Feuerwehr gelöscht werden.

Es besteht der Verdacht, dass der Wohnungsinhaber offensichtlich vergessen hatte, den Herd in der Küche auszuschalten, was in der weiteren Folge zum Brandausbruch führte. Durch das Feuer bzw. die Löscharbeiten entstand an der Kücheneinrichtung Totalschaden. Die Höhe des Gesamtsachschadens wird derzeit auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Durch die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Waren konnten in der Wohnung Betäubungsmittel sowie dazugehörige Utensilien beschlagnahmt werden. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der 34-Jährige Widerstand, weshalb er kurzzeitig zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert werden musste. Dabei zogen sich
eine Beamtin und ein Beamter leichte Verletzungen zu. Die Beamtin war nach dem Einsatz nicht mehr dienstfähig.

Ein bei dem Wohnungsinhaber durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,59 Promille. Der Mann ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Bandstiftung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung sowie Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.