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In Neubrandenburg testete die Berufsfeuerwehr anlässlich des heutigen bundesweiten Warntages die neubeschafften mobilen Warnsysteme (Strelitzius berichtete). Sie kamen an zwei Standorten –Pferdemarkt und in der Oststadt – zum Einsatz.

Frank Bühring, Abteilungsleiter Brandschutz und Rettungsdienst, zog am Nachmittag eine erste positive Zwischenbilanz: „Technisch war der Warntag für uns in Neubrandenburg ein Erfolg, die Systeme haben funktioniert. Nun werten wir in den kommenden Tagen die Rückmeldungen der Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger aus und leiten daraus die finalen Schlussfolgerungen für uns ab.“

Bis 15 Uhr hatten sich bereits über 800 Bürgerinnen und Bürger über die Internetseite www.neubrandenburg.de sowie über Kommentare in sozialen Medien zurückgemeldet und übermittelt, ob sie den Warnton hören konnten. Ersten Analysen zufolge scheint der vom Hersteller angegebene Radius von 500 Metern bestätigt, innerhalb dessen die Sirenen warnen sollen. Dies erklärt auch, warum eine Vielzahl der Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger keinen Sirenen-Ton gehört hatten: „Eine mobile Sirene kann nur punktuell warnen“, so Bühring weiter.  „Für flächendeckende Katastrophenwarnungen müssen andere Warnsysteme zum Einsatz kommen.“ Im Falle von Katastrophensituationen in Neubrandenburg ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als untere Katastrophenschutzbehörde für die Warnung der Bevölkerung zuständig.