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Der heutige bundesweite Warntag wurde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nach Einschätzung der Kreisverwaltung erfolgreich durchgeführt. Um 11 Uhr wurde über die 261 Sirenen im Landkreis eine Entwarnung (einminütiger Dauerton) ausgelöst, gefolgt von einer Warnung der Bevölkerung (auf- und abschwellender einminütiger Sirenenton). Um 11.45 Uhr wurde die Übung wiederum durch eine Entwarnung beendet.

Auch die neu eingeführte Warntechnik Cell Broadcast wurde getestet. Hierbei wurden Warnungen direkt an Mobiltelefone gesendet, ohne dass hierzu die Installation einer App notwendig ist. „Wir sind zufrieden, es hat alles geklappt“, so der Leiter der kreislichen Brandschutzdienststelle, Sebastian Buse.

Man habe den Aktionstag auch genutzt, um über weitere Ergänzungen zu beraten. So sei es denkbar, künftig auch die digitalen Meldeempfänger der Feuerwehren, des Rettungsdienstes oder der Hilfsorganisationen anzusteuern. Auch die App „DIVERA 24/7“, mit der sich etwa Feuerwehr und THW alarmieren, könnte man künftig in diese „erweiterte Warnkette“ mit einbeziehen.

Parallel zum Warntag beteiligte sich der Landkreis an einer Landeskommunikationsübung, bei der die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) über den BOS-Funk ein fiktives Szenario durchspielten. An der Übung beteiligt waren auch Mitglieder des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. (DARC), die die Kommunikation im Land über Ultrakurzwelle probten.