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Der erste Wintereinbruch im östlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns sorgte in den Vormittagsstunden für mehrere Verkehrsunfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Durch leichten Schneefall und Straßenglätte ereigneten sich, beginnend gegen 6.30 Uhr, bislang zwölf Verkehrsunfälle, bei denen es überwiegend bei Sachschäden blieb. Die Gesamtschadensumme wird gegenwärtig auf zirka 62.000 Euro geschätzt.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte prallte gegen 7.45 Uhr ein Pkw gegen einen Baum, nachdem die Fahrerin auf der L 273 vor der Ortslage Bresewitz in Fahrtrichtung Friedland im Ausgang einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hatte und nach links von der Fahrbahn abgekommen war. Die 26-Jährige wurde bei dem Aufprall nach derzeitigem Kenntnisstand leicht verletzt, weshalb sie anschließend in das Neubrandenburger Krankenhaus gefahren wurde. Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird gegenwärtig auf rund 15.000 Euro geschätzt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Die Frau hatte ihre Sommerreifen am Pkw noch nicht wechseln lassen.

Leider musste die Polizei am heutigen Tag feststellen, dass bei den winterlichen Straßenverhältnissen nicht alle Fahrzeuge eine Winterbereifung aufwiesen. Dies kann insbesondere bei der Leistungsabrechnung gegenüber der Versicherung Probleme mit sich bringen. Zudem drohen Bußgelder. Wer statt Winterreifen sogenannte Ganzjahresreifen fährt, erfüllt die Vorschriften im Sinne der situativen Winterreifenpflicht ebenfalls, wenn diese das „Alpine“-Symbol oder die M+S-Kennzeichnung aufweisen.