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Wie im Jazz, entsteht auch in der Barockmusik der „Groove“ aus der Kommunikation zwischen den Musizierenden – hier Luise Catenhusen und Jakob Kuchenbuch vom Ensemble La Risonanza bei der Langen Nacht der Künste. Foto: Thomas Lox 

Bei einer sonntäglichen Matinee am 20. November um 11 Uhr im Schlosstheater Rheinsberg trifft der Kammerchor „Leo Wistuba“ auf Instrumentalsolisten des Meisterkurses „Improvisation in der Alten Musik“ unter Leitung von Martin Erhardt (Cembalo/Blockflöte): Miteinander präsentieren sie ein abwechslungsreiches, vom Barock inspiriertes Programm. Teilnehmende aus ganz Deutschland zeigen mit ihren Instrumenten – z.B. Blockflöten, (Barock-)violine, Cello, Zink und Saxophon sowie Gesang – ihre Kunst der Improvisation. So präsentieren sie zum Beispiel Arien von Biagio Marini mit improvisierten Ritornellen oder improvisieren – ähnlich wie bei Jazzstandards – in Ensembles über bekannte alte Melodien.

Das Publikum kann sogar erleben, wie drei Instrumentalisten eine Triosonate improvisieren, inspiriert durch Corelli und Bach. Angeregt durch Sonaten von Telemann werden auch improvisierte Canons erklingen. Der Kammerchor „Leo Wistuba“ unter Leitung des I Zefirelli-Cembalisten Tilman Albrecht, der an der Musikakademie Rheinsberg einen Probenaufenthalt absolviert, wird seinerseits barock Inspiriertes beisteuern.