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Foto: WSV

Nach acht Monaten Bauzeit ist rechtzeitig zum Start der Hauptsaison heute die Schleuse Steinhavel nordwestlich von Fürstenberg wieder für die Schifffahrt freigegeben worden. Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr Susanne Henckel nahm gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und der Region die Eröffnung der Anlage an der Ländergrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vor.

„Damit senden wir ein wichtiges Signal in die Region, in der die wirtschaftliche Bedeutung des Wassertourismus in den vergangenen Jahren nochmals enorm zugenommen hat. Mit der neuen
Schleuse verbessern wir nachhaltig die Verkehrsfunktion der Oberen- Havel-Wasserstraße. Gleichzeitig stellen wir die ökologische Durchgängigkeit an der Staustufe her. All dies ganz im Sinne unseres Masterplans Freizeitschifffahrt“, so Henckel.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Die neue Schleuse Steinhavel bringt Umwelt und Freizeitschifffahrt vorbildlich zusammen und stärkt den muskelbetriebenen Bootsverkehr an der Oberen-Havel-Wasserstraße. Zum Saisonstart ist die Verkehrsfreigabe ein echter Gewinn für die Region.“

Der Ersatzneubau der Schleuse Steinhavel ist Teil eines Gesamtpaketes an der Staustufe Steinhavel, in dem bereits die Vorhäfen nach nutzerfreundlichen Ansprüchen ausgebaut sind. In dem rund 38 Millionen Euro umfassenden Projekt werden auch das Mühlenwehr ersetzt und eine Fischaufstiegsanlage errichtet. Zusätzlich sind die Wiedererrichtung einer Bootsschleppe sowie der Neubau eines Betriebsgebäudes vorgesehen.