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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist auf dem Demokratiefest anlässlich des 1. Mai heute in Neubrandenburg mit kritischen Sprechchören begrüßt worden, die sich auf die aktuelle Bundes- und Landespolitik bezogen. So verschafften sich Gegner des Ukraine-Kurses lautstark Gehör und forderten unter anderem „Deutschland raus aus der Nato“. Die Ministerpräsidentin musste ihren Auftritt, bei dem sie die Sorge im Nordosten wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine und einer Ausbreitung des Krieges einräumte, zwischenzeitlich unterbrechen. Auch Aktivisten der sogenannten Montagsdemonstranten gegen die Corona-Maßnahmen befanden sich unter den Protestierenden.

Wie die Polizei mitteilt, hätten drei Personen versucht sich der Bühne zu nähern, von der aus Schwesig eine Rede an die rund 2000 Teilnehmer richtete. Um die Annäherung zu unterbinden, stellten sich zum Schutz der Veranstaltung eingesetzte Polizeibeamte entlang des Podiums auf. Nachdem sich die Situation entspannt hatte, zogen sich die Beamten zurück. Es musste kein unmittelbarer Zwang angewendet werden, heißt es.

Das zum 11. Mal veranstaltete Demokratiefest fand in Neubrandenburg auf dem Marktplatz und in der Treptower Straße Dazu eingeladen hatten anlässlich des Tages der Arbeit Gewerkschaften, Parteien und Verbände.