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Dr. Stephan Bunge

In die aktuelle Diskussion um militärische Übungsflüge in unserer Region hat sich jetzt auch Dr. Stephan Bunge, CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 17, eingeschaltet. „Die Forderungen der Partei Die Linke, alle Übungsflüge der Bundeswehr zu verbieten, ist unverantwortlich und realitätsfern zugleich. Als Partner der NATO müssen auch wir unseren Beitrag für die Verteidigungsgemeinschaft leisten. Dazu gehört eine definierte Anzahl von Übungsstunden, um den Frieden zu sichern und im Ernstfall einsatzbereit sein zu können. Ein Verbot ist unrealistisch, weil die Bundesrepublik Deutschland leider über keine weiteren Flächen verfügt, die so dünn besiedelt sind wie die Seenplatte“, so Bunge in einer Pressemitteilung.

Zugleich sei aber auch klar, dass die Belastung von Einheimischen und Gästen in der Seenplatte zunehmend stärker werde. „In der vergangenen Woche konnte ich mich bei Gesprächen mit den Bürgermeistern der Kleinseenplatte davon überzeugen, dass viele Menschen vor Ort über den Fluglärm klagen. Die Kritik entzündet sich vor allem an zum Teil extremen Tiefflügen und gewagten Manövern. Jeder der es selbst erlebt hat, weiß, dass dies eine enorme Lärmbelästigung ist. Zwischenzeitlich haben Studien ergeben, dass eine zu hohe Lärmbelastung zu gesundheitlichen Einschränkungen führen kann. Das muss verhindert werden“, räumt der CDU-Kandidat ein.

Auch hätten die Bürgerinnen und Bürger vor einigen Jahren nicht erfolgreich gegen das geplante „Bombodrom“ gekämpft, um jetzt trotzdem den gleichen Lärmpegel zu haben. Das von der SPD schulterzuckend ins Feld geführte Argument, dass es sich dabei um ein subjektives Empfinden handele, das hinnehmen sei, wirke vor diesem Hintergrund zynisch.

„Unsere Region lebt zu großen Teilen von Urlaubern, die hier Erholung und Ruhe suchen. Tausende Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Millionenhöhe hängen am Tourismus. Das ist mit militärischen Tiefflügen nicht leicht vereinbar. Gegenseitiges Verständnis für die berechtigten Anliegen der Luftwaffe einerseits und der Betroffenen andererseits ist daher ein erfolgversprechender Weg“, betont Bunge.

Eine Beschränkung der extremen Tiefflüge sowie der Überschallflüge über den Tourismusgebieten der Seenplatte auf das Winterhalbjahr wäre eine mögliche Maßnahme, um hier zu einer einvernehmlichen und für beide Seiten akzeptablen Lösung zu kommen. Hilfreich für das gegenseitige Verständnis wäre sicher auch, wenn die Luftwaffe proaktiv das Gespräch mit den Betroffenen vor Ort suchen und regelmäßig für einen Austausch in den Gemeinden zur Verfügung stehen könnte. „Maximalpositionen bringen niemanden weiter“- so Dr. Bunge abschließend.

Dr. Stephan Bunge ist 41 Jahre alt, Verkehrsingenieur und Direktkandidat der CDU im Wahlkreis 17 (Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III) für die Bundestagswahl am 26. September. Er wohnt in der Gemeinde Wulkenzin und arbeitet derzeit für eine internationale Unternehmensberatung.