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Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte öffnen aufgrund der kontinuierlich zurückgehenden Inzidenzwerte – heute um 17 Uhr 104,6 – ab kommenden Montag, 8. Februar, im Rahmen der sogenannten Schutzphase wieder Kitas und Tagespflegestellen in den bestehenden Gruppenstrukturen. Die Eltern werden aber gebeten, dieses Angebot des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen nur in Anspruch zu nehmen, wenn es beruflich gar nicht anders geht und keine Möglichkeit besteht, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Zuletzt konnte die Betreuung nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten. Die Eltern, die ihren Nachwuchs zur Teilnahme an der Kindertagesförderung anmelden möchten, nutzen hierfür bitte das auf der Homepage des Landkreises zur Verfügung gestellte Formular.

Kai Seiferth, 1. Stellvertretender Landrat erläutert: „Die Lockerung ist möglich, da die Bürgerinnen und Bürger die bisherigen Einschränkungen berücksichtigt haben und so eine Eindämmung des Corona-Virus erfolgte.“ Die Schutzphase gelte entsprechend der Landesverordnung bis zum 14. Febuar. Über das weitere landesweite Vorgehen werde die Landesregierung informieren.

Viele helfende Hände

Fast hundert Frauen und Männer haben sich auf den gemeinsamen Aufruf „Helfende Hände“ von der Agentur für Arbeit und vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte  gemeldet, um in einer Senioren- oder Pflegeeinrichtung zu helfen (Strelitzius berichtete). Die ersten 15 Personen werden zeitnah beispielsweise in Demmin, Neubrandenburg, Waren und Woldegk eingesetzt. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz“, sagt Michael Löffler, Sozialdezernent und beim Landkreis für die Organisation des Projektes zuständig. „Leider können nicht alle sofort eingesetzt werden, ich hoffe jedoch, dass die Bewerberinnen und Bewerber, die noch nicht vermittelt werden konnten, ihr Angebot aufrecht halten. Es gehen nach wie vor Bedarfsmeldungen von den Pflegeeinrichtungen und von Krankenhäusern bei uns ein“, so Löffler.

In Neubrandenburg musste vorsorglich die Neuaufnahme des Kinder- und Jugendnotdienstes schließen. Es besteht die Möglichkeit, sich bei Bedarf per Telefon an die Einrichtung zu wenden.