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Foto: Polizei

Zu einem Wohnungsbrand ist es am gestrigen Montagabend gegen 20.30 Uhr im Parterre eines fünfgeschossigen Hauses in der Max-Adrion-Straße in Neubrandenburg gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 36-jährige Wohnungsmieter im
Schlafzimmer seiner Wohnung und schlief hier mit einer brennenden Zigarette in seinem Bett ein.

In der weiteren Folge entzündete sich das Bett und es kam zum Brand. Der Wohnungsinhaber wachte durch den Brandgeruch sowie die starke Hitzeentwicklung auf und versuchte das Feuer zunächst mit eigenen Mitteln zu löschen. Seine in diesem Moment
in der Wohnung eintreffende Lebensgefährtin unterstützte ihn dabei. Als beide Personen bemerkten, dass sie nicht in der Lage waren das Feuer selbständig zu löschen, verließen beide fluchtartig die Wohnung.

Durch andere Bewohner des Hauses auf dem Datzeberg wurden zeitgleich Brandgeruch sowie eine starke Verqualmung des Treppenhauses wahrgenommen, woraufhin diese die Feuerwehr alarmierten. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr befand sich das Schlafzimmer der 2-Raum-Wohnung bereits im Vollbrand. Durch die zeitgleich vor Ort
eintreffenden Polizeibeamten mussten aufgrund der starken Verqualmung des Treppenhauses 15 Bewohner des Hauses evakuiert werden.

Das Feuer konnte in der weiteren Folge durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg
gelöscht werden. Die Wohnung in der es zum Brand gekommen war, sowie die Wohnung direkt darüber waren nach Beendigung der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Angaben über die Höhe des entstandenen Sachschadens können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Gegen den Wohnungsmieter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.