Schlagwörter

, , , ,

Für jeden Besucher des Filmabends ein freundliches Wort: Peter Schmitt macht vor Beginn der Vorstellung die Runde.

Mit der Aufführung des österreichischen Kultfilms „Das ewige Leben“ nach dem gleichnamigen Roman von Wolf Haas auf der Bühne am Unteren Schloss sind die Ersten Mirower Kultur- und Literaturtage gestern Abend zu Ende gegangen. Veranstalter Peter Schmitt hatte es sich auch diesmal nicht nehmen lassen, die Besucher persönlich zu begrüßen. Rund 80 Filmfreunde waren gekommen, darunter Bürgermeister Henry Tesch. Mit Beginn des Krimis fielen vereinzelt ein paar Tropfen vom Himmel, aber Petrus hatte schnell ein Einsehen und bescherte einen weiteren wunderschönen Sommerabend.

Ich habe zum Abschluss des Reigens von sage und schreibe rund 30 Veranstaltungen in den vergangenen Tagen in Mirow, Diemitz, Krümmel und Peetsch mit Peter Schmitt gesprochen, der in Mirow einen Buchladen betreibt. „Unser Anliegen, im Rahmen von Kultur die Menschen zusammenzubringen, haben wir erreicht, auch wenn wir uns noch mehr Resonanz gewünscht hätten. Unsere Gesellschaft wird immer anonymer, sie droht auseinanderzudriften. Dem stellen wir unsere Philosophie des Zusammenfindens in angenehmer Atmosphäre gegenüber“, so Schmitt, der sich selbst als „Kultur-Besessenen“ bezeichnet.

Das Bedürfnis nach breit gefächerten Angeboten wie bei den Kultur- und Literaturtagen sei deutlich zu spüren gewesen. „Viele haben uns gefragt, ob es denn im kommenden Jahr eine Neuauflage geben wird. Ja, das wird es“, stellte Schmitt in Aussicht. Mirow als Stadt sei eine gute Gastgeberin gewesen. Das mit der Kultur-Bühne am Unteren Schloss zur Verfügung stehende Gelände habe sich als ideal erwiesen. Und aus dem einen oder anderen Fehler gelte es eben zu lernen.

Das anspruchsvolle Programm der zurückliegenden Tage habe viel Anerkennung gefunden und er sei sehr froh, so Schmitt, dass trotz Corona auch alle Autoren und Verleger aus dem Ausland anreisen konnten. Er danke der Stadt, dem Kulturkosmos-Verein aus Lärz und Henry Tesch, der von Anfang an hinter ihm gestanden habe, für die Unterstützung.

Am kommenden Sonnabend, den 29. August, gibt es auf der Kultur-Bühne Mirow einen weiteren Höhepunkt. Barbara Thalheim, André Herzberg, die „Steinlandpiraten“ und die „Seentaucherin“ bescheren ab 18 Uhr einen Liederabend (Strelitzius berichtete).

Vorverkauf über eventim: https://www.eventim.de/eventseries/mirower-liederabend-open-air-2802218/

Filmkost vom Feinsten: Josef Hader als mittelloser Privatdetektiv Simon Brenner.