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Chef Torsten Günther (links) in seinem Element. Foto: Fürstenhof

Schwerer Schlag für die Gastronomie der Residenzstadt: Das Gourmet-Restaurant „Fürstenhof“ am Neustrelitzer Markt wird zum Jahresende geschlossen. Das teilen die Betreiber Torsten und Doreen Günther auf ihrer Facebook-Seite mit Blick auf das fast zehnjährige Bestehen ihres Betriebes mit. „Wir haben uns entschlossen, unseren Mietvertrag nicht zu verlängern. Für uns ist es nun an der Zeit, sich neuen Projekten zu widmen und wir hoffen sehr, den ‚Fürstenhof‘ in gute Hände übergeben zu können“, heißt es. Interessenten an einer Weiterführung des Lokals dürften sich gern im „Fürstenhof“ melden.

Ich wollte die Nachricht erst gar nicht glauben und habe mich sicherheitshalber sofort ans Telefon geklemmt. Leider wahr, wie mir Torsten Günther bestätigte. Er sei frühzeitig an die Öffentlichkeit gegangen, weil er wirklich stark auf einen würdigen Nachfolger hoffe. Das gelte natürlich auch für den Vermieter, die neuwo. „Momentan konzentrieren wir uns aber noch voll auf den ‚Fürstenhof‘, dann folgt eine Sammlungsphase und dann erst ist es Zeit, über Neues zu sprechen“, so der Küchenchef. Immerhin war zu erfahren, dass er der Region erhalten bleibt und vermutlich wieder das tun wird, was er am besten kann. Wir haben verabredet, in Kontakt zu bleiben.

Zur Bilanz des Hauses in der Neustrelitzer Stadtmitte gehören über 50 Kochkurse, die „Strelitzer Hofküche“, der Gewinn beim TV-Format „Mein Lokal, Dein Lokal“ und der weihnachtliche Hofzauber. „Nicht zu vergessen unser abwechslungsreiches à la carte-Geschäft, die Teilnahme am BURMÉ®-Event und eine Vielzahl von Wein-, Whisky- und Rumabenden. Es war eine schöne Zeit. Wir bedanken uns bei allen Stammgästen und Geschäftspartnern, die uns über die Zeit begleitet haben“, betonte Torsten Günther.

In den kommenden Monaten wollen die Gastronomen „den ‚Fürstenhof ‚ gebührend hochleben lassen und mit einigen Highlights in Richtung Finale schreiten“. Kulinarische Genüsse warten auf die Gäste, es wird auch gebeten, an eventuell noch vorhandene Gutscheine zu denken.