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Durch eine neuartige Betrugsmasche hat unter anderem ein 86-jähriger Mann aus Neubrandenburg im Januar über 30.000 Euro an zwei angebliche spanische Polizisten verloren (Strelitzius berichtete). Die bisherigen umfangreichen Ermittlungen der Kripo haben keine Erkenntnisse über die Identität der Tatverdächtigen gebracht.

Durch das Amtsgericht Neubrandenburg wurde nun der Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Dadurch ist es möglich, mit Phantombildern nach den Beschuldigten zu suchen.

Beschuldigter 1, der während der Tat als Wortführer auftrat, wurde wie folgt beschrieben: männlich, zirka 1,70 bis 1,75 Meter groß, zirka 35 bis 40 Jahre alt, südländisches Aussehen, glatt rasiert, gepflegtes Äußeres, breitschultrige sportliche Figur, etwas dickerer Hals, breites Gesich, dunkle Augen, Nase etwas dicker, nicht platt, kurzer Oberlippenbart, schwarze Haare, normal geschnitten, leicht gelockt, gekräuselt, gepflegte Hände/Fingernägel, keine Narben, Tattoos, Schmuck, Bekleidung: braune Lederjacke (mittelbraun), braune/graue Stoffhose, dunkel braune Lederschuhe

Täter 2 wurde durch den Geschädigten wie folgte beschrieben: männlich, zirka 1,80 bis 1,85 Meter groß, zirka 35 bis 40 Jahre alt, südländisches Aussehen, glatt rasiert, gepflegtes Äußeres, schlanke sportliche Gestalt, schlanker Hals, schmaleres Gesicht, dunkle Augen, schlanke längere Nase, schwarze Haare/Haarkotletten weit heruntergezogen (bis unterhalb der Ohren), dunkelhaarig gelockt, gepflegte Hände/Fingernägel, keine Narben, Tattoos, Schmuck, Bekleidung: dicker, dunkelblauer Pullover mit Rollkragen und Reißverschluss; dunkle Stoffhose, braune Lederschuhe

Darüber hinaus wurde bekannt, dass dem Geschädigten neben dem Bargeld auch diverse Schmuckstücke entwendet wurden. Auch diesen Schmuck im Wert von etwa 10.000 Euro hatten die angeblichen spanischen Polizisten „zur Überprüfung“ mitgenommen. Dabei handelt es sich um mehrere goldene Ringe (teilweise mit Brillanten), Korallenohrringe, Armreifen und Halsketten.

Drei dieser Schmuckstücke weisen individuelle Merkmale auf, durch die man sie zuordnen könnte. Dabei handelt es sich zum einen um zwei goldene Eheringe mit der Gravur „28.09.1963“ und einen Herren-Siegelring aus 333er Gold mit den Initialen FK.

Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten! Sind die Täter schon einmal aufgefallen oder können Angaben zu deren Identitäten oder Aufenthalt gemacht werden? Sind ähnliche Betrugsfälle bekannt geworden? Sind die beschriebenen Schmuckstücke aufgefallen, oder wurden Ihnen zum Kauf angeboten?

Hinweise an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.