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Die LINKEN in Neustrelitz haben ihre Mitbürger dazu aufgerufen, durch konsequentes Vermeiden oder massives Reduzieren von persönlichen Kontakten möglichst lange den Status quo aufrechtzuerhalten, dass es in der Residenzstadt bislang keine identifizierten Fälle der Ansteckung mit dem Corona-Virus gibt. „So erhalten die Menschen im Gesundheitswesen die Chance, der Erkrankungswelle Herr zu werden“, heißt es in einer Erklärung.

„Mit dem Vermeiden von persönlichen Kontakten sollten wir jedoch nicht das Soziale und den Menschen aus dem Blick verlieren. Wir sind solidarisch mit allen, die versuchen unserer Gesundheit zu dienen, die Versorgung zu sichern und auch sonst einen Alltag aufrecht zu erhalten. Wir bitten alle, den Nachbarn nach Hilfsbedarf zu fragen. Wir sollten und müssen nun häufiger ein offenes Ohr für die Sorgen unserer Mitmenschen haben“, heißt es weiter.

So kümmere sich der Neustrelitzer Oliver Hahn inzwischen um fünf ältere Menschen in der Nachbarschaft, für die er einkaufe. Hobby-Imker Martin Henze von den LINKEN hat seine Honig-Vorräte zur Verfügung gestellt.

Mit Sorge nehmen die LINKEN unsachliche Diskussionen zur Kenntnis und stellen sich gegen jede Form von Ausgrenzung und Populismus. Bislang hielten die Menschen zusammen – dies müsse so bleiben.