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Kapitän Kevin Riechert (rechts), hier in einem früheren Spiel, sorgte in Stendal kurz vor dem Seitenwechsel für die Führung der Gäste.

Drei klare Fehlentscheidungen des Pritzwalker Unparteiischen Andy Stolz haben die TSG Neustrelitz beim Oberliga-Auswärtsspiel gegen Lok Stendal den Sieg gekostet. Am Ende der Partie hieß es 1:1 (0:1). Kevin Riechert hatte die TSG in Führung gebracht (43.), Philipp Gross glich nach einer Ecke, die keine war, in der 57. Minute aus. Da hätte es schon 2:0 für die TSG stehen können, ein klarer Elfmeter für die Gäste wurde nicht gegeben. Selbst Stendals Trainer Jörn Schulz räumte in der anschließenden Pressekonferenz ein, dass der Strafstoß hätte verhängt werden müssen.

Nils Röth (Mitte), hier mit Keeper Pavel Petkov und Maciej Liskiewicz nach dem jüngsten Heimspiel, ist das Lachen heute vergangen.

Das war aber noch nicht das Ende im „Repertoire“ des Schiris. In der 64. Minute schickte er Nils Röth ohne erkennbaren Grund mit Gelb-Rot vom Platz. Insofern ist es den Neustrelitzern hoch anzurechnen, dass sie fast eine halbe Stunde lang in Unterzahl auf einem eigentlich nicht bespielbaren Platz, der schon nach der Erwärmung hinüber war, das Unentschieden gehalten haben.

TSG-Trainer Tomasz Grzegorczyk ist Sportsmann genug, um die „Leistung“ des Schiedsrichters in der Nachbetrachtung mit Strelitzius nur mit einem schonenden Satz zu kommentieren: „Er hatte wohl einen schlechten Tag.“ Leid tue ihm Nils Röth, der einmal mehr alles für seine Mannschaft gegeben habe und nun pausieren muss. „Wir sind einfach nur enttäuscht“, so das Resümee meines Blogpartners Grzegorczyk zu der Begegnung in der Altmark.

Unsere Oberliga-Jungs der TSG Neustrelitz bleiben auf dem fünften Tabellenplatz. Am kommenden Sonnabend empfangen sie im heimischen Parkstadion den Ludwigsfelder FC (11.).