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Den erfolgsverwöhnten PSV-Jungs ist heute der Zahn gezogen worden.

Schlechte Nachricht zum Ausklang dieses Sportwochenendes. Der PSV Neustrelitz ist auf dem Weg zur Titelverteidigung „erfolgreich geerdet“ worden. So jedenfalls hat es Coach Dirk Heß nach dem klaren 0:3 (22:25, 20:25, 24:26) unserer Drittliga-Volleyballer heute Abend in Eimsbüttel bezeichnet. Er sah seine Befürchtungen vor der Partie (Strelitzius berichtete) am Ende bestätigt.

Die erste Niederlage der Saison lässt den Vorsprung der Neustrelitzer auf drei Punkte zusammenschmelzen. In den verbleibenden zwei Spielen darf nun nichts mehr anbrennen, aber da warten auswärts noch in zwei Wochen auswärts die Schöneicher (14. März), die zumindest auch noch auf das Treppchen wollen und in der zurückliegenden Saison so ein bisschen ein Angstgegner unserer Jungs waren. Im Hinspiel im November in der Strelitzhalle hatte der PSV auch einen Satz gegen die Randberliner abgegeben. Das letzte Spiel bestreiten die Neustrelitzer dann am heimischen Netz (21. März) gegen den Fünftplatzierten TKC Wriezen, gleichfalls keine leichte Aufgabe.

Dirk Heß nachdenklich

„Wir haben heute einfach schlecht gespielt, uns von den Eimsbüttelern mit ihrer Schnelligkeit den Schneid abkaufen lassen. Die haben so gut wie keine Fehler gemacht. Vor allem unsere schlechte Aufschlagquote, sonst ein Garant für unsere Erfolge, hat uns diesmal das Genick gebrochen. Auch haben wir nicht variabel genug gespielt. Erst im dritten Satz waren wir auf einem guten Weg, aber auch da hat es am Ende nicht gereicht“, so mein Blogpartner Dirk Heß bei der Spielauswertung mit Strelitzius. „Es sollte dann wohl nicht mehr sein. Wir haben unseren Warnschuss vor den Bug erhalten.“

Als bester Spieler auf Seiten des PSV Neustrelitz wurde erneut Libero Jacob Genzmer ausgezeichnet.