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Im Zusammenhang mit politisch motivierten Straftaten Rechtsextremer in Burg Stargard ist durch umfangreiche Ermittlungen eine Gruppe von fünf deutschen Jugendlichen in den Fokus der Staatsschützer geraten. Durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg konnten beim zuständigen Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt werden.

Am heutigen frühen Morgen wurden die Beschlüsse vollstreckt. Über 30 Beamte der Kriminalpolizeiinspektion und des Kriminalkommissariats, sowie der Reviere Friedland und Neubrandenburg durchsuchten zeitgleich sieben Objekte in und um Burg Stargard. Dabei handelte es sich um Wohn- und Aufenthaltsorte der fünf männlichen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen konnte umfangreiches Beweismaterial aufgefunden und sichergestellt werden. Dabei handelt es sich vor allem um Speichermedien wie Smartphones, Laptops und USB-Sticks, aber auch mehrere Spraydosen.

Nach einer ersten Sichtung erhärten die Beweismittel den Tatverdacht gegen die Jugendlichen. Die Speichermedien werden jedoch noch durch eine Fachdienststelle detailliert ausgewertet. Die Jugendlichen wurden im Anschluss der Durchsuchungen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Ihre Erziehungsberechtigen waren heute Morgen anwesend. Zum größten Teil waren die Elternhäuser erschrocken und sehr bestürzt über das Treiben ihrer Sprösslinge.

Die Ermittlungen gegen die Gruppe dauern an. Insgesamt ermitteln die Staatsschützer in 18 Verfahren gegen die Jugendlichen.