Schlagwörter

, , , , ,

Vor einer Baumstrelitzie (Strelitzia nicolai) von links nach rechts: Dr. Helge Zabka, Finn Rautenbach (Direktor des Botanischen Gartens), Roger Bath (Vorsitzender des Aufsichtsrates). Insgesamt gibt es vier Strelitzien-Arten in der Gegend.

Strelitzius hat interessante Post aus Südafrika erhalten. Absender ist der Neubrandenburger Biologe Dr. Helge Zabka, von 1987 bis 2013 geschäftsführender Direktor des Tierparks Ueckermünde und nach Stationen als Seniorexperte in Ecuador und Moldawien derzeit im südafrikanischen George in einem gigantischen Botanischen Garten beratend tätig.

Übergabe von Laptops für die Umweltbildungsarbeit im Education Center des Garden Route Botanical Garden. Der Donator ist Labdoo www.labdoo.de, hier werden ausgesonderte Laptops für die Umweltarbeit wiederaufbereitet. Klimaneutrale Aktion!

„In Vorbereitung auf diesen Einsatz habe ich mich auch etwas mit Geschichte und Herkunft der Strelitzie, Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz und ihrem Ehemann George III beschäftigt. Und festgestellt, dass dies alles gut historisch miteinander verbunden ist. Und die Stadt George, in der ich gerade tätig bin, auch. Für mich eigentlich völlig unerwartet, das Thema ‚Strelitzie‘ und die Verbindung zu Mecklenburg-Strelitz hat hier ziemlich beeindruckt“, so Dr. Zabka.

Die Strelitzie stehe in George übrigens in jedem Vorgarten. Und stamme ja auch ursprünglich aus dieser Region. Dass es in Deutschland eine Stadt gibt, die die Strelitzie als Stadtblume verehrt, könne sich in George kaum einer vorstellen. Deshalb haben Aufsichtsrat und Geschäftsführung des Botanischen Gartens George beschlossen, am Eingang des Gartens einen Bereich zu schaffen, wo auf diese historischen Bezüge hingewiesen werden soll. Unter dem Arbeitstitel „Strelitzeum“ wird auf die Entdeckungsgeschichte der Strelitzie, auf Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz und ihren Ehemann George III., nach dem die Stadt George benannt wurde, Bezug genommen.

„Eine mögliche Anregung für Neustrelitz könnte ja sein, dieses Projekt an einem geeigneten Ort zu spiegeln“, meint der Biologe. Er habe sich diesbezüglich schon bemüht, bislang aber leider keine Antwort erhalten. Was nicht ist, kann ja noch werden. Da mein Blog auch im Neustrelitzer Rathaus und im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz gelesen wird, weckt dieser Beitrag vielleicht Interesse.

https://www.facebook.com/helge.zabka

Ein Eindruck vom gigantischen Garden Route Botanical Garden in George. Im Hintergrund die malerischen Outeniqua-Berge.
Riedfrosch in einer Protea-Blüte. Fotos: privat