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Ein 34-jähriger Obdachloser ist in der Nacht auf Montag in die Mirower Polizeistation am Mühlendamm eingebrochen, um dort zu essen und zu schlafen. Als die Beamten am heutigen Morgen ihren Dienst beginnen wollten, stellten sie eine eingeschlagene Scheibe fest. Bei der Überprüfung sämtlicher Räumlichkeiten konnten die Ordnungshüter den polizeibekannten Mann festnehmen, der sich versteckt hatte, und aufs Revier nach Neustrelitz bringen. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung und Beschuldigtenvernehmung ist der „Untermieter“ nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wieder entlassen worden.
Im aktuellen Fall wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs aufgenommen. Der Mann hat bereits mehrfach Hausfriedensbruch in Mirow begangen.
Ich finde es gut, dass Sie sachlich darüber berichtet haben. Vorhin im Radio wurde diese Aktion ins Lächerliche gezogen. Ist aber nicht witzig. Schlimm, dass es Obdachlose nun auch in klein Mirow gibt und keine Institution, die sie auffängt. Vielleicht war das auch ein Hilferuf. ….er hätte in der JVA sicherlich ein Bett und eine Versorgung gehabt.
Außerdem habe ich nun dazugelernt, dass man in Deutschland einbrechen, Sachen benutzen und beschädigen kann und: nichts passiert.