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Auf der Schwaanhavel.

Das renommierte Magazin „Geo“ hat in seiner Online-Ausgabe zehn Abenteuer beworben, „die man in Deutschland erlebt haben sollte“. Darunter befindet sich auch eine Kanu-Tour auf der Schwaanhavel bei Wesenberg zwischen Schleuse und Plätlinsee.

Als Startpunkt biete sich die Kanumühle in Wesenberg an, heißt es in dem Beitrag. Die Tour durch die Erlenbruchwälder sei aber nichts für Anfänger, warnen die Autoren, da die Schwaanhavel, auch Schwanhavel oder Schwanenhavel, stellenweise sehr flach sei. Eine schöne Werbung für unser heimisches Wassersportrevier und die Kanumüller um Chefin Peggy Sarodnik, finde ich. Und die malerische Tour kann ich aus mehrfachem eigenen Erleben nur empfehlen.

Start an der Wesenberger Kanumühle.

„Ich habe mich natürlich riesig gefreut“, so Peggy Sarodnik beim Schwatz mit mir. „Es war die totale Überraschung, ‚Geo‘ hat sich gar nicht bei uns gemeldet. Erfahren haben wir es von einer Kundin, die der Empfehlung im Internet gleich gefolgt ist.“ Gelegenheit für mich, nach der bisherigen Saison zu fragen. „Wir sind sehr zufrieden, ein normaler Verlauf, wobei es für die Paddler in diesem Jahr besonders schön ist. Dadurch, dass es Probleme mit den Schleusen gibt, sind deutlich weniger Motorboote im Revier.“ Wie heißt es: Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall.

Echtes Wachstumspotenzial hat die Touristikunternehmerin bei den Radfahrern auf dem Fernradweg Berlin-Kopenhagen ausgemacht, der auch durch die Woblitzstadt führt. „Die machen bei uns Station, leihen sich ein Kanu, übernachten in unseren Fremdenzimmern und radeln dann weiter. Für diese Klientel müsste Wesenberg viel mehr Beherbergungskapazität bieten.“