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Till Backhaus, Sabine Kabath und Andreas Butzki (von rechts) bei einer Rundfahrt über das Gelände der Gärtnerei in Watzkendorf. Foto: SPD

Die Watzkendorfer Biogärtnerei will eine Lager- und Aufbereitungshalle bauen und einen Hofladen eröffnen. Sie reagiert damit auf die konstant gute Nachfrage nach ihren Produkten. Absatzprobleme gebe es nicht, betonten die Geschäftsführer Sabine Kabath und Holger Kasdorf anlässlich des Besuches von Agrarminister Till Backhaus zu Wochenbeginn in Watzkendorf.

Täglich verließen ein bis zwei Lkw mit frisch geerntetem Gemüse die Gärtnerei in Richtung Berlin. Außerdem würden Gastronomen und Einzelhändler in der Region beliefert. Schließlich wollten auch immer mehr Kunden aus den umliegenden Dörfern und Neustrelitz direkt in der Gärtnerei Gemüse kaufen. Deshalb gelte es, die Anbaufläche zu erweitern. Im Aufbau sind nach Auskunft der Geschäftsführerin zusätzlich eine Bienenzucht und damit verbundene Honigproduktion als Nebengeschäft.

Sabine Kabath wies die Gäste, mit dabei auch der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Butzki und Bürgermeister Arko Mühlenberg, aber auch auf Probleme des Betriebes hin. So mussten in diesem Jahr wegen der Trockenheit bereits im April die Beregnungsanlagen aufgestellt werden. Die Besucher notierten sich noch, dass die Gärtnerei eine neue Zufahrtsstraße braucht. Die alte Holperpiste schade dem empfindlichen Gemüse beim Transport und sei auch für die Kunden nicht zumutbar.