Schlagwörter

, ,

Bei der Bekämpfung des Großbrandes bei Lübtheen sind auch Katastrophenschutzkräfte des Landkreises eingesetzt worden. Darüber hat mich mein Blogpartner Thomas Junge informiert, der mit den Kameraden des 1. erweiterten Löschzuges vom Sammelpunkt Feuerwehrtechnische Zentrale Neuendorf aus zwei Tage lang im Katastrophengebiet war. Hier standen zu Wochenbeginn 500 Hektar Wald in Flammen, später waren es nach Medienangaben bis zu 1200 Hektar.

„Während die einen nach Alt Jabel geschickt wurden, rückten wir mit unserer Einheit und weiteren Feuerwehrkräften – 86 Frauen und Männer, 19 Einsatzfahrzeuge – nach Trebs aus, das zu diesem Zeitpunkt gerade evakuiert wurde. Unsere Aufgabe war der Schutz des Ortes vor dem nahenden Feuer“, so der Wesenberger Thomas Junge. Bundeswehr und Bundespolizei bekämpften mit mehreren Hubschraubern den Waldbrand aus der Luft. Nach einer kurzen Nacht in der Bundeswehrkaserne in Hagenow war am Dienstag dann der gesamte Löschzug aus der Seenplatte in Trebs im Einsatz.

„Später rückten auch mehrere Bundeswehrpanzer und Wasserwerfer der Bundespolizei an“, berichtet Thomas Junge. Einsatzkräfte aus dem Landkreis Goslar lösten den Löschzug in Trebs am Abend schließlich ab und er konnte die Heimreise antreten. Am Tag 3 wurde die Einsatzbereitschaft von Technik und Material wieder hergestellt.

Inzwischen konnten die Einwohner von Trebs in ihre Häuser zurückkehren. Die Lage bleibt angespannt. Der Waldbrand scheint unter Kontrolle, auch wenn immer wieder neue Glutnester entdeckt werden.