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Seewalde, hier ein Blick in den teilerschlossenen Gutshof, bietet noch etlichen Wohnraum.

Das Dorf Seewalde erhält immer wieder Anfragen, ob es nicht auch ältere Menschen in seine Gemeinschaft aufnehmen kann. Während Kinder und Jugendliche und damit auch deren Familien durch die Waldorfkita und die künftig bis zum Abschluss führende Waldorfschule (Strelitzius berichtete) stark und auch das mittlere Lebensalter generell gut vertreten sind, sind die Senioren an einer Hand abzuzählen.

„Ja, wir wollen in Zukunft auch Lebenssituationen für Ältere gestalten.“ Zu einem Dorf gehörten natürlich Menschen, „die ihre Lebenskraft lange der Gesellschaft, der Familie zur Verfügung gestellt haben und nun möglichst nicht vereinsamt, sondern mittendrin mit Nachbarn und Freunden ihren Lebensabend gestalten wollen“, so Stefanie Ullrich von der Dorf Seewalde GmbH.

Die Dorfgemeinschaft wünsche sich im Bereich der Altbauten einige barrierefreie, in der Größe überschaubare Wohneinheiten für Senioren. Ärztliche Infrastruktur und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort gebe es einschließlich der Möglichkeit der Teilnahme am Gemeinschaftsessen und an Veranstaltungen. An Ideen mangele es nicht, so Stefanie Ullrich, es sei mit Blick auf die zu sanierenden Altbauten nur eine Frage des Geldes.

In einem Begleitschreiben zur alljährlichen Kalenderaktion schließt die Seewalderin mit Worten Josefs an Maria aus dem Oberuferer Weihnachtsspiel, das hier alljährlich in der Adventszeit aufgeführt wird: „Maria, wer hat des Geldes so viel, dass er dir die Summ‘ vorstrecken will? Das Geld mangelt an allen Enden…“ Und noch einmal Stefanie Ullrich: „Sollten Sie einen solchen kennen, erzählen Sie von uns.“ Strelitzius gibt das mal weiter.