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Tomasz Grzegorczyk ist enttäuscht von der heutigen Leistung seiner Jungs.

TSG-Trainer Tomas Grzegorczyk ist einigermaßen sauer über die Instabilität seiner Oberligisten. Nachdem sie vor drei Tagen mit dem 1. FC Neubrandenburg 04 eine der starken Mannschaften der Verbandsliga mit 8:1 abgefertigt haben (Strelitzius berichtete), unterliegen sie heute dem nächsten Verbandsligisten FSV Einheit Ueckermünde mit 2:3 (2:2).

Die Tatsache, dass Ersatzkeeper Patryk Robert Kujawa kurzfristig zwischen die Pfosten musste, nachdem Felix Junghan sich beim Aufwärmen verletzt hatte, lässt der Coach als Entschuldigung nicht gelten. Wobei Kujawa beim 0:1 aus 30 Metern schon eine schwache Leistung geboten hatte und auch für den Rest der Partie nicht der Rückhalt war, den sich eine Mannschaft wünscht.

„Ich ärgere mich insgesamt über die mangelnde Einstellung der Mannschaft und habe das den Jungs auch deutlich gesagt“, so mein Blogpartner im Gespräch mit Strelitzius. „Ich bin maßlos enttäuscht und möchte mich vor allem auf die erfahreneren Spieler verlassen können.“

Giorgaki Tsipi hatte beim Stand von 2:3 noch die Möglichkeit, per Efmeter den Spielstand freundlicher zu gestalten, verschoss aber den Strafstoß. Für den 1:1-Ausgleich hatte Axel Togbe nach einem feinen Zuspiel von Djibril N’Diaye gesorgt, für die zwischenzeitliche 2:1-Führung sorgte „Dieter“ selbst. Beim Siegtreffer der Ueckermünder nach dem Seitenwechsel blitzte wieder eine alte Schwäche der Neustrelitzer auf. Aus einer eigenen Ecke der TSG heraus macht der Gegner im schnellen Konter ein Tor.

Am kommenden Sonnabend treffen die Neustrelitzer im letzten Testspiel vor der Rückrunde in der Oberliga Nord auswärts auf den Landesligisten Penzliner SV.