Schlagwörter
Carolinum, Jugend, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schulen, Sprache
Nun schon zum 17. Mal fand der Rhetorikwettbewerb des Rotary Club Neubrandenburg statt, in diesem Jahr am Gymnasium Carolinum Neustrelitz. In schulinternen Ausscheiden, die im Vorfeld stattfinden, qualifiziert sich der beste Rhetoriker der Abiturstufe, um seine Schule vor einer Jury zu vertreten.
Das Carolinum als gastgebende Schule durfte zwei Kandidaten delegieren, was die Entscheidung der Deutschlehrerinnen etwas erleichterte, hatten sich doch in diesem Jahr neun Schülerinnen und Schüler der Aufgabe gestellt, eine Rede zu schreiben. So eine hohe Beteiligung gab es noch nie. Gregor Grune (Klasse 12) und Thea von der Wense (Klasse 11) entschieden den Schulausscheid für sich und mussten sich nun in dieser Woche gemeinsam mit sechs anderen Rednern der Aufgabe stellen, nicht nur das Publikum in ihren Bann zu ziehen, sondern auch die Jury zu überzeugen.
Für das Carolinum war es ein mehr als erfolgreicher Abend. Gregor Grune hat sich zum Thema 1 noch einmal gesteigert. Er hat sich auf eine ansprechende und interessante Weise mit dem Thema der Medien und der Meinungsfreiheit auseinandergesetzt und dafür den mehr als verdienten 1. Platz erreicht. Thea von der Wense belegte den 2. Platz. Sie überzeugte mit einer sehr persönlichen und das Publikum ansprechenden Rede zum zweiten Thema.
Drei Themen standen den Rhetorikern zur Auswahl. In diesem Jahr waren das:
- Meinungsfreiheit und Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Zensur und Selbstzensur? (Heiko Maas‘ Gesetz gegen Hetze im Internet)
- Wie weit reicht der Dienst am Menschen? – Die Entscheidung des Mediziners im Grenzfall des assistierten Suizids
- Was ich an Schule ändern würde…
Das Thema zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz erfreute sich dabei der größten Beliebtheit. Die Redner durften maximal sieben Minuten sprechen. Geachtet wurde auf die Einordnung des Themas, die Originalität und den persönlichen Bezug sowie die Schlüssigkeit der Argumentation. Natürlich ging es auch um die sprecherische und sprachliche Gestaltung, Verständlichkeit und Klarheit. Und nicht zuletzt sollte es eine möglichst freie Rede sein.

