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Foto: (Archivbild) © picture alliance / ZB Fotograf: Stefan Sauer

Die Nordkurier-Mediengruppe hat wenig achtbar versucht, sich aus der Affäre um 60 gekündigte Zusteller in der Mecklenburgischen Schweiz (Strelitzius berichtete) zu ziehen. Zwar werden die Entlassungen zum Monatsende nun doch nicht wirksam, dafür hat das Verlagshaus aber versucht, eine von der Gewerkschaft ver.di für den gestrigen Dienstag angekündigte Protestdemonstration zum Sitz des Unternehmens am Neubrandenburger Ring juristisch zu verhindern. Was allerdings gescheitert ist.

Der Nordkurier hat nach Angaben von NDR 1 Radio MV beim Verwaltungsgericht Greifswald eine einstweilige Verfügung gegen den Landkreis Seenplatte als Genehmigungsbehörde für die Demonstration erwirken wollen. Das sahen die Richter anders und entschieden zugunsten der Versammlungsfreiheit als hohes Gut.

Die Gewerkschaft hat unterdessen auf den Protestzug verzichtet, aber ein Wiederkommen angekündigt, sollte der Nordkurier nicht zu den zurückgenommenen Kündigungen stehen. Der komplette NDR-Beitrag steht hier:

www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern