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In der Mirower Töpferstraße wird im kommenden Jahr für Verkehrsberuhigung gesorgt. Die Stadtvertreter haben gestern zwei Aufpflasterungen, sogenannten Berliner Kissen, ihre Zustimmung erteilt. Damit haben sich die Abgeordneten über ein Expertenurteil hinweggesetzt. Rahmenplaner A&S GmbH Neubrandenburg und die BIG-Städtebau GmbH hatten sich gegen die Kissen ausgesprochen und statt dessen wechselseitiges Parken empfohlen.

Die Berater hatten den hohen finanziellen Aufwand – rund 4500 Euro pro Kissen – und den Umfang der Baumaßnahme ins Feld geführt. Außerdem müssten die Fahrzeuge vor den Kissen abbremsen, um dahinter wieder zu beschleunigen. Das verursache vor allem bei LKW-Verkehr sogar mehr Lärm. Die Verwaltung hatte drei sogenannte Verschwenkungsinseln, also Fahrbahneinengungen favorisiert. Die wären allerdings zu Lasten der Parkmöglichkeiten gegangen.

Der Abgeordnete Frank Thederan (AMB) hatte die Klagen mehrerer Anwohner über zu schnell fahrende Autos an die Stadtvertretung herangetragen. Erlaubt sind in der Töpferstraße 30 km/h.

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