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Rosige Aussichten für den Zierker See, am 27. Dezember genossen.
Die Stadt Neustrelitz will im kommenden Jahr weitere Schritte zur Sanierung des Zierker Sees unternehmen. Das Land hat für drei Maßnahmen Fördermittel in Aussicht gestellt. Da es bereits positive Erfahrungen mit Phosphatfällungen an den beiden Hauptzuläufen am Schöpfwerk Torwitz und am Mühlengraben gegeben hat, soll dieses Vorgehen fortgesetzt werden.
Darüber hinaus sollen hochwüchsige Wasserpflanzen durch Mahd entnommen werden. Das könnte das Wachstum niedrigwachsender Wasserpflanzen begünstigen, die wiederum eine Aufwirbelung des Sediments am Seeboden verhindern. Schließlich soll das gezielte Abfischen von Silber- und Marmorkarpfen zur Verbesserung der Wasserqualität beitragen, wie dem „Stelitzer Echo“ zu entnehmen ist.
Langfristig wird eine Teilentschlammung des Sees als effektivstes Vorgehen angesehen. Das scheitert aber noch an der Finanzierung. Neun Millionen Euro sind veranschlagt. Inzwischen hat die Untere Naturschutzbehörde die Entschlammung als Ausgleich für Straßenbaumaßnahmen anerkannt und es ist bei der Stadt ein Ökokonto eingerichtet worden. Im kommenden Jahr könnte das erste Geld fließen. Bislang dienten Ausgleichszahlungen vor allem Neupflanzungen.

Der Zierker See ist einer der Anziehungspunkte in Neustrelitz.