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Also, in der Anklamer Ecke möchte ich nicht leben. In Greifswald ebenfalls nicht, und schon gar nicht in Stralsund. Auch auf Rügen bringen mich keine zehn Pferde. Das sind ja extrem kriminelle Gegenden. Und Unfälle passieren da auch dauernd. Im Gegensatz dazu beglückwünsche ich mich jeden Tag aufs Neue, ein Strelitzer zu sein. Denn hier ist das Verbrechen so gut wie ausgerottet, kann ich mich sicher fühlen wie nirgendwo sonst im Nordosten.

Woher ich das alle weiß? Na, ich hänge für meinen Blog doch am Nachrichten-Ticker der Pressestelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. An dieser Stelle mal Dank für den Service an die Kolleginnen dort, auch wenn mir hin und wieder so meine Zweifel kommen.

Aus diesem Abonnement ist nämlich klar ersichtlich, dass auf zehn Straftaten da oben vielleicht eine bei uns hier unten kommt. Wenn überhaupt. Nun könnte es natürlich auch sein, dass die einen Polizisten Meldung machen und die anderen nicht. Aber das hätte doch den Presseverantwortlichen längst auffallen müssen.

Immerhin ist das Thema nicht lustig. So kann ganz schnell der eine Landstrich in Verruf geraten und der andere sich in einem Ruf sonnen, der ihm möglicherweise gar nicht gebührt. Von der Kriminalstatistik, die in Mecklenburg-Vorpommern alljährlich der Öffentlichkeit präsentiert wird und für das Sicherheitsgefühl der Bürger nicht unerheblich ist, ganz zu schweigen.

Und wie ich hier noch meinen Gedanken nachhänge, plongt es im Nachrichteneingang. Eine Polizeimeldung. Natürlich aus Anklam.