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Nun sind ja die alten Römer meines Wissens nicht bis Mexiko gekommen. Aber wenn sie es bis dahin geschafft hätten, wäre auch zusammengekommen, was zusammenpasst. Mir ist nämlich an diesem Wochenende bei einer gründlichen Inventur meiner Küche in einem der nicht so leicht erreichbaren Schränke mein Römertopf in die Hände gefallen.

Römertopf2Er ist ein bisschen ins Hintertreffen geraten, seit ich meinen Dampfgarer habe. Dabei tut der Topf auch nichts anderes als das Hightechgerät. Jedenfalls habe ich dem Vernachlässigten ein Rindfleisch-Mais-Gericht aus dem Atztekenland gegönnt und zum Auftakt erst einmal den Deckel in der Spüle versenkt, damit er sich ordentlich mit Feuchtigkeit vollsaugt. Die gibt er dann später wieder ab.

750 Gramm Rinderhack mit drei Esslöffeln Rosinen, drei Esslöffeln geviertelten schwarzen Oliven, drei gewürfelten Zwiebeln und sechs gepressten Knoblauchzehen verkneten. Salzen, dazu kommen etwas Kreuzkümmel und scharfes Paprikapulver. Ab in den Topf und mit drei Esslöffeln Olivenöl beträufeln. Darüber eine klein geschnittene getrocknete Pfefferschote und 250 Gramm Maiskörner aus der Dose. Zum Schluss noch eine rote und eine grüne Paprikaschote würfeln und und das Ganze damit abdecken. Eine Tasse Fleischbrühe übergießen und den Topf schließen. Eine Stunde bei 220 Grad Ober- und Unterhitze im Ofen garen.

Fladenbrot dazu macht das einfache, aber leckere Essen noch authentischer. Ich hatte nur Ciabatta im Haus. Tut es auch, und wir sind wieder irgendwie bei den Römern. Buen provecho!

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