Schlagwörter

, , ,

DSC_4532

TSG-Torjäger Sargis Adamyan (links) blieb diesmal blass.

Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz haben ihr Auswärtsspiel beim BFC Dynamo mit 1:3 (0:1) verloren. In der 58. Minute war Hoffnung aufgekeimt, nachdem Rene Pütt der Ausgleichstreffer gelungen war. Er wurde von Philip Schulz bedient und zog eiskalt aus rund 18 Metern ab.

Die Berliner waren bereits in der 16. Minute in Führung gegangen und führten zur Halbzeit verdient, auch wenn die Gäste zunehmend besser ins Spiel fanden. In der 67. und der 72. Minute machte der BFC dann alles klar. An den beiden Gegentoren der zweiten Halbzeit hatte TSG-Keeper Steven Braunsdorf mehr als eine Aktie. „So richtige Pisstore“, kommentierte denn auch Coach Andreas Petersen angesäuert.

Die Neustrelitzer stehen weiter in dem Ruf, auswärts nichts reißen zu können, während sich die Dynamos ausgerechnet heute als heimstark erwiesen. Die Petersen-Elf steht  auf Rang 9, allerdings müssen die Verfolger Bautzen und Schönberg mit zwei bzw. drei Punkten dahinter am Wochenende erst noch ran. Mein Fußball-Experte Matti hat die TSG in Berlin erlebt und mir gestanden, dass ihm Auswärtsspiele der Neustrelitzer langsam keinen Spaß mehr machen. Es sei wie ein Fluch, der auf unserem Team laste. Das wolle nun erst einmal wieder verdaut werden.

Nächster Gegner der TSG ist im heimischen Parkstadion am 1. November Victoria 1889 Berlin. Ex-Cotrainer Ersan Parlatan kehrt nach seinem vorzeitigen Abgang bei der TSG als frischgebackener Chefcoach der Berliner an seine alte Wirkungsstätte zurück.