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Das hat sich gelohnt: Leckere Äpfel, einfach am Straßenrand aufgelesen.

Das hat sich gelohnt: leckere Äpfel, einfach am Straßenrand aufgelesen.

Eigentlich wollte ich meinen Blogfreunden zum Wochenende den ganz heißen Tipp geben, wo es leckere Äpfel zum Nulltarif gibt. Die liegen nämlich an einer Straße unweit der Müritz am Boden, man braucht gar nicht zu rütteln und zu schütteln. Zwei Körbe haben die Holde und ich dieser Tage gesammelt, und es liegen noch jede Menge mehr da.

Seit heute aber weiß ich, dass ich da möglicherweise gefährlich lebe. Ein älteres Ehepaar in Zinnowitz hat laut Polizei gestern in gleicher Situation einen Alptraum erlebt. Auch hier lagen Äpfel herrenlos auf einem Feld herum. Kaum aber waren die ersten aufgelesen, als auch schon ein rabiater 78-Jähriger über die Leute kam und Besitzansprüche anmeldete. Der Typ hat nicht nur die Äpfel konfisziert und den Obstfreunden zwanzig Euro abgeknöpft, sondern anschließend noch so getan, als wenn er die Frau überfahren wollte. Die musste über das ganze Feld um ihr Leben rennen. Jetzt muss sich der Wüterich wegen Nötigung verantworten.

Also, meinen Fundort behalte ich besser doch für mich. Nicht, dass noch einer bei mir vor der Tür steht und nachträglich Ansprüche anmeldet. Pilzsammler verraten ihre Reviere ja auch nicht, sorry Freunde!